EINE WELT

Deutsche Katholiken helfen weltweit – mit mindestens 595 Millionen Euro

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Bischofskonferenz, Bistümer, Hilfswerke und Orden legen Zahlen für 2024 vor. Warum sie nicht vollständig sind.

Von KNA

Mit rund 595 Millionen Euro haben 2024 die katholischen Bistümer, Missionsorden und Hilfswerke in Deutschland internationale Projekte unterstützt. Das geht aus der Finanzstatistik des "Jahresberichts Weltkirche" hervor. Im Vergleich zu 2023 ging die Projektförderung auf Grundlage der bereinigten Zahlen real um rund drei Prozent zurück.

Bischof Bertram Meier, Vorsitzender der Weltkirche-Kommission der Bischofskonferenz, dankt den Vielen, die sich "für die weltkirchliche Arbeit engagieren. Angesichts der in der Weltpolitik zunehmenden unchristlichen Beschränkung auf eng gefasste eigene Interessen setzen sie ein Zeichen für das Miteinander in der einen Welt."

Wer Zahlen vorlegt - und was fehlt

Weltkirchliche Zusammenarbeit sei konzipiert als Hilfe zur Selbsthilfe, getragen vom Glauben und dem Geist der Geschwisterlichkeit. Sie überbrücke nationale Grenzen und kulturelle Unterschiede.

Der "Konferenz Weltkirche" gehören Vertreter der Bischofskonferenz, Bistümer, Orden, Hilfswerke, Verbände und anderer weltkirchlich tätiger Einrichtungen an. Projekte, die von katholischen Pfarreien, Verbänden und Schulen unabhängig durchgeführt wurden, werden im Jahresbericht nicht erfasst. Die tatsächliche Höhe der Hilfsleistungen ist also höher.

Vor allem Spenden

Die weltkirchliche Arbeit finanzierte sich laut Bericht 2024 zum größten Teil aus Spenden und Kollekten (62 Prozent) und der Kirchensteuer (sieben Prozent). Für humanitäre Hilfe und Entwicklungsaufgaben gab es außerdem öffentliche Zuschüsse.

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