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Dom und Marktkirche stehen am 13. April offen

„Die Passion“ in Essen: Kirchen bieten eigenes Programm zum RTL-Event

  • Das RTL-Event „Die Passion“ in Essen wird von der katholischen und evangelischen Kirche mit einem eigenen Programm begleitet.
  • Das gaben der Evangelische Kirchenkreis Essen und das katholische Bistum Essen bekannt.
  • Der Dom und die Marktkirche werden geöffnet sein, Seelsorgende stehen zu Gesprächen bereit.
     
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Die beiden großen Kirchen begleiten die für 13. April in Essen geplante RTL-Aufführung der Leidensgeschichte Jesu mit dem Titel „Die Passion“ mit eigenem Programm. Das kündigten der Evangelische Kirchenkreis Essen und das katholische Bistum Essen am Freitag an.

Der Dom und die Marktkirche sind demnach am Nachmittag geöffnet und laden zur Einstimmung auf das Ereignis ein. Nach der Veranstaltung böten sie bis Mitternacht die Möglichkeit, den Abend nachklingen zu lassen. Auf der Kettwiger Straße zwischen den beiden Kirchen würden die Wörter Jesus, Kreuz, Liebe und Angst in mannshohen Holzbuchstaben aufgestellt, um zum Nachdenken einzuladen. Zudem stünden Seelsorger für Gespräche bereit.

Alexander Klaws übernimmt Jesus-Rolle

RTL plant am 13. April um 20.15 Uhr unter dem Titel „Die Passion“ eine Aufführung der biblischen Passionsgeschichte auf dem Essener Burgplatz, die im Fernsehen übertragen werden soll. Das „Musik-Live-Event“ soll die Erzählung mithilfe bekannter Popsongs in die heutige Zeit transportieren. An der Darbietung sind zahlreiche prominente Künstler beteiligt. Die Rolle des Jesus spielt der Sänger Alexander Klaws; Entertainer Thomas Gottschalk fungiert als Erzähler.

„Die Passion als die zentrale Geschichte des Christentums ist schon immer medial aufbereitet worden“, erklärte Theresa Kohlmeyer vom Bistum Essen. „Auch Kreuzwegdarstellungen oder Passionsspiele, Kinoverfilmungen oder Kompositionen hatten immer das Ziel, das Geschehen für die Menschen einer bestimmten Zeit zugänglich zu machen.“

Zentrale Botschaft der Auferstehung

Nun sei „Die Passion“ ein neuer Versuch der medialen Aufbereitung für Menschen der heutigen Zeit, so Kohlmeyer. Der Produktion liege ein theologisch gut recherchiertes und interpretiertes Skript zugrunde, dem es gelingen könne, die zentrale Botschaft der Auferstehung zu vermitteln.

Marktkirchen-Pfarrer Jan Vicari sieht das Ereignis als Chance, „dass sich viele Menschen vom Weg Jesu berühren lassen: Die Show weckt große Emotionen und stellt tiefe Fragen.“

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