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Der Zusammenschluss katholischen Verbände und anderer Organisationen setzt mit der Doppelspitze auf Kontinuität. Wer noch gewählt wurde.
Das Diözesankomitee im Bistum Münster hat auf seiner konstituierenden Vollversammlung Brigitte Lehmann aus Geldern-Walbeck und Ulrich Vollmer aus Rosendahl-Holtwick als Vorsitzende im Amt bestätigt. Sie gehen damit in ihre zweite Amtszeit.
Lehmann (70) engagiert sich seit mehr als 34 Jahren in der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), viele Jahre davon als Diözesanvorsitzende. Sie war Aufsichtsratsvorsitzende im KAB-Bundesverband und arbeitet im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Organisationen Deutschlands mit, ist Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und hat sich beim Synodalen Weg engagiert.
Vollmer (68) ist seit beinahe 50 Jahren ehrenamtlich im Kolpingwerk aktiv, unter anderem als Diözesanvorsitzender des Kolpingwerkes im Bistum Münster sowie als stellvertretender Bundesvorsitzender. Von 2008 bis 2022 war er hauptberuflich Bundessekretär von Kolping Deutschland in Köln.
Synodalität und Ehrenamt stärken
In der Vollversammlung haben die zwei Vorsitzenden Rechenschaft über ihre Arbeit der vergangenen Legislaturperiode abgelegt. „Nicht immer lief alles so glatt, wie wir uns das vorgestellt haben“, bekannte Brigitte Lehmann. „Aber genau das hat unsere Arbeit befruchtet“, hob sie hervor. „Als Doppelspitze haben wir unsere unterschiedlichen Kompetenzen eingebracht und konnten dadurch in etlichen Gremien die Strukturprozesse der vergangenen Jahre mitgestalten.“
Beide blicken positiv in die Zukunft: „Als die Vertretung der Laien in unserem Bistum haben wir unserem neuen Bischof Heiner Wilmer unsere Zusammenarbeit zugesichert“, sagte Vollmer. „Gerne wollen wir mit ihm Synodalität bistumsweit in allen Gremien und Strukturen weiterentwickeln und dabei auch auf Bistumsebene das bisherige gute gemeinsame Beraten und Entscheiden unter Leitung des Bischofs fortsetzen.“ Als weitere Aufgabe sehen die beiden Vorsitzenden die Stärkung des Ehrenamts. „Wenn das Bistum angesichts der vielen Strukturprozesse auf die Mitarbeit Ehrenamtlicher setzt, dann müssen diese auch dementsprechend wertgeschätzt und geschult werden“, so Vollmer weiter.