Heveling: Ein Freund der Laien – in Münster und Ghana

Diözesankomitee würdigt verstorbenen Weihbischof Ostermann

Als Freund der Laien im Bistum Münster und als einen verlässlichen Partner der Gläubigen in Ghana hat das Diözesankomitee der Katholiken im Bistum Münster den verstorbenen Weihbischof Friedrich Ostermann gewürdigt. „Weihbischof Ostermann hatte für die Anliegen der Laien stets ein offenes Ohr und bis zuletzt einen hilfreichen Rat“, erklärte Notburga Heveling, die Vorsitzende des Diözesankomitees, laut Pressemitteilung des Gremiums am Mittwoch in Münster.

Heveling hob besonders die Verdienste Ostermanns für die Partnerschaft des Bistums Münster mit der Kirchenprovinz Tamale hervor. Die Partnerschaft, die wesentlich vom Diözesankomitee getragen werde, begleitete Weihbischof Ostermann seit 1981. „Patenschaft sollte es nicht sein, Partnerschaft sollte es werden und ich glaube für viele von uns ist es Freundschaft geworden“, habe Ostermann 2002 anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Partnerschaft gesagt.

Ostermann war oft zu Besuch in Ghana

Viele Male habe er seither – meist gemeinsam mit Vertretern des Diözesankomitees – die Kirchenprovinz Tamale im Norden Ghanas besucht, wie Heveling erläuterte. Auch an der Gründung der „Hans-Georg und Gisela Eyerund-Stiftung“ zur Unterstützung von Projekten in Ghana habe er maßgeblich Anteil gehabt. „Die Partnerschaft wird getragen durch das ehrenamtliche Engagement von Frauen und Männern in den Partnergemeinden in Deutschland und in Nordghana – dies war Weihbischof Ostermann ein wichtiges Anliegen“, betonte Heveling.

Der gebürtige Münsteraner Friedrich Ostermann war von 1981 bis zu seiner Emeritierung 2007 als Weihbischof für die Region Münster-Warendorf tätig. Am 22. Oktober 2018 starb Ostermann im Alter von 86 Jahren.

Was ist das Diözesankomitee?

Das Diözesankomitee der Katholiken im Bistum Münster ist der Zusammenschluss der organisierten Laien auf Bistumsebene. Ihm gehören Vertreter aus diözesanen Verbänden und Organisationen, den Räten der Kreis-, Stadt- und Landeskomitees der Katholiken sowie weitere katholische Persönlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft an.

Die Laienvertretung will nach eigenen Angaben „Stimme der Kirche“ in Politik und Gesellschaft sein; gleichzeitig will es innerkirchlich die Anliegen der Laien artikulieren und das kirchliche Leben mitgestalten.