Gremium stimmt Antrag der Frauenkommission zu

Diözesanrat für mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche

„Der Diözesanrat unterstützt das Engagement vieler Christinnen und Christen für mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche.“ Für dieses Anliegen hat sich das Gremium auf seiner jüngsten Sitzung im Franz-Hitze-Haus in Münster am Freitag einstimmig ausgesprochen. Im Diözesanrat sind wichtige katholische Gruppen vertreten. Den Antrag hatte die bischöfliche Frauenkommission gestellt.

In der vorherigen Sitzung des Diözesanrates am 20. September hatten die Initiative „Maria 2.0“ und die bischöfliche Frauenkommission ihre Initiativen, Anliegen und Wege vorgestellt. Die Debatte hatte nach Ansicht der Frauenkommission gezeigt, dass das Thema weiterer Beratung bedürfe.

Zekorn: Kann Vorgehen von Maria 2.0 nicht mittragen

Ursprünglich waren in dem Antrag auch die Bewegung „Maria 2.0“, die bischöfliche Frauenkommission und die Katholische Frauengemeinschaft namentlich genannt worden. Dazu hatte Weihbischof Stefan Zekorn erklärt, er könne den Antrag nicht unterstützen, weil er die Art und Weise von „Maria 2.0“ nicht mittragen könne. Nach kurzer Diskussion einigte sich der Diözesanrat darauf, die Gruppierungen nicht namentlich aufzuführen.