Bischof Genn würdigt Arbeit von Geschäftsführerin Kamp

Diözesanrat wählt Frank Möllmann erneut zum Moderator

Beim neu gewählten Diözesanrat des Bistums Münster haben Wahlen die erste Sitzung geprägt. Der Arzt Frank Möllmann aus Greven wurde wieder zum Moderator gewählt. Einstimmig votierten die Mitglieder des Diözesanrates dafür. Ebenfalls ohne Gegenstimmen wählten die Delegierten Susanne Deusch, die geistliche Leiterin im Diözesanverband Münster des Bundes der deutschen katholischen Jugend (BDKJ), zur stellvertretenden Moderatorin.

In den Hauptausschuss des Diözesanrates wählten die Delegierten Ruth Gerdes, Jutta Rademacher und Karina Göbel. Als weitere Mitglieder gehören ihm Frank Möllmann und Susanne Deusch an. Der Hauptausschuss führt die laufenden Geschäfte des Diözesanrates; Vorsitzender ist der Generalvikar.

Bischof Genn dankt Geschäftsführerin Ise Kamp

Der Diözesanrat ist das oberste synodale Mitwirkungsgremium des Bistums Münster. Menschen aus allen Bereichen des kirchlichen Lebens kommen hier - in der Regel viermal jährlich - zusammen, um über die zukünftige Ausrichtung des Bistums Münster zu sprechen und den Bischof zu beraten.

Ausdrücklich dankte Bischof Felix Genn der langjährigen Geschäftsführerin Ise Kamp, die zum Jahresende in den Ruhestand tritt und jeweils die Sitzungen des Diözesanrates vorbereitet hatte. „Sie haben mit Leidenschaft, mit Herzblut diese Arbeit getan“, sagte Genn und überreichte ihr einen großen Blumenstrauß. „Hier gehörten Sie gewissermaßen als festes Mitglied dazu“, stellte der Bischof fest. „Dafür bin ich Ihnen außerordentlich dankbar.“ Mit lang anhaltendem Beifall würdigten die Delegierten die Arbeit Ise Kamps.

Genn äußerte sein Bedauern darüber, dass Notburga Heveling den Vorsitz des Diözesankomitees krankheitsbedingt abgeben musste und nicht mehr an den Sitzungen des Diözesanrates teilnehmen kann. Den Delegierten dankte Genn für die Bereitschaft, sich für dieses Ehrenamt zur Verfügung zu stellen.

„Da steht uns noch einiges bevor“

Er unterstrich, dass sich der Diözesanrat in der vorherigen Wahlperiode mit den Prioritäten im Bistum beschäftigt habe, aber noch nicht mit den sogenannten Posterioritäten, also den Aufgaben, die als weniger wichtig betrachtet würden. „Da steht uns noch einiges bevor“, erklärte Genn, denn es sei schwierig, Bereiche abzubauen.

Ise Kamp gab einige grundsätzliche Ausführungen zur Rolle des Diözesanrates, der das oberste synodale Mitwirkungsgremium im Bistum ist. Der Diözesanrat soll nach ihren Worten vor allem beratend wirken und tagt viermal im Jahr. Die Delegierten stammen aus den diözesanen Gremien, Verbänden und den Regionen des Bistums; außerdem gehören die Hauptabteilungsleiter des Bischöflichen Generalvikariates in Münster dazu.

Evaluation der Markenkampagne und des Magazins „leben!“

Auf der Tagesordnung stand auch die Vorstellung der Ergebnisse der jeweiligen Evaluation für die Markenkampagne des Bistums Münster und für das Magazin „leben!“, das in diesem Jahr im Frühjahr und im Herbst an alle katholischen Haushaltungen im Bistum verteilt worden ist.