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Die Darlehnskasse Münster legte Zahlen für 2025 vor. Zum Jahresende stellt sich die katholische Bank an der Spitze personell neu auf.
Die DKM Darlehnskasse Münster hat bei ihrer Generalversammlung auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurückgeblickt. Trotz eines von erheblichem wirtschaftlichem und organisatorischem Druck geprägten Umfelds in der Sozialwirtschaft und tiefgreifender Veränderungsprozesse in der Kirche konnte die Bank einen historischen Meilenstein verkünden, teilt sie selbst mit: Das betreute Kundengeschäftsvolumen überschritt erstmals die Zehn-Milliarden-Euro-Marke und erreichte einen neuen Höchststand von 10,3 Milliarden Euro.
Dieses Wachstum entstand vor allem im Einlagen- und Depotgeschäft (zusammen 8,4 Milliarden Euro) und wird maßgeblich von einem starken Anstieg der bilanziellen Kundeneinlagen auf 4,1 Milliarden Euro (plus 6,3 Prozent) sowie dem Ausbau der verwalteten Wertpapieranlagen um mehr als 300 Millionen Euro auf 4,3 Milliarden Euro getragen. Dies sei laut Mitteilung ein Beweis für das Vertrauen der Kunden in die Bank, die seit mittlerweile 30 Jahren erfolgreich in der Vermögensverwaltung etabliert ist.
Fünf Prozent Dividende
Die Bilanzsumme entwickelte sich stabil und lag zum Jahresende 2025 bei 5,1 Milliarden Euro. Angesichts der stabilen Ertragslage der Bank beschloss die Generalversammlung, den Dividendensatz von fünf Prozent auf die Geschäftsguthaben der mehr als 1.400 Mitglieder beizubehalten. Damit schüttet die DKM nach eigenen Angaben unverändert die höchste Dividende aller deutschen Kirchenbanken an ihre Mitglieder aus.
„Orientierung und Verlässlichkeit sind in bewegten Zeiten von besonderer Bedeutung. Steigende Personal- und Sachkosten, anhaltender Fachkräftemangel sowie rückläufige finanzielle Ressourcen stellen die Träger vor massive Aufgaben“, erklärte der DKM-Vorstandsvorsitzende Christoph Bickmann. Aufgrund dieser unsicheren Rahmenbedingungen, insbesondere im Krankenhaussektor, agierten institutionelle Kunden bei Finanzierungsanfragen zwar zurückhaltend; dennoch konnte der Bestand der Kundenkredite dank der engen Partnerschaft leicht auf 1,9 Milliarden Euro gesteigert werden.
Neuer Vorstand ab 2027
Die bankeigenen Vermögensanlagen seien konsequent an das veränderte Zinsumfeld angepasst worden, heißt es. Der Fokus lag hierbei auf einem Bestand von rund 2,3 Milliarden Euro an festverzinslichen Wertpapieren bonitätsstarker Aussteller. Bei allen Anlageentscheidungen verbindet die DKM wirtschaftlichen Erfolg mit christlicher Verantwortung: Die Nachhaltigkeitsquote für die eigenen Vermögensanlagen und den Kreditbestand wurde nochmals auf 93 Prozent ausgebaut.
Münsters Dompropst Hans-Bernd Köppen, Aufsichtsratsvorsitzender der DKM, dankte dem Vorstand für die konstruktive Zusammenarbeit. Christoph Bickmann scheidet Ende 2026 altersbedingt als Vorstandsvorsitzender aus, ein geordneter Stabwechsel sei aber gewährleistet. Es ist vorgesehen, dass Claudia Maria Hufe und Katharina Wichmann im Jahr 2027 ihre Vorstandstätigkeit aufnehmen. Neben dem Vorstandssprecher Max Gerenkamp besteht der Vorstand der DKM zukünftig aus drei Personen.
Zufriedene Bilanz
In ihren Aufsichtsratsmandaten wiedergewählt wurden zudem Bruder Thomas Abrell aus München und Matthias Schmitt aus Langenfeld.
Die Generalversammlung 2026 macht laut DKM-Mitteilung deutlich: Die Bank sei nicht nur wirtschaftlich hervorragend aufgestellt, sondern bleibe auch ihrem kirchlich-sozialen Auftrag und ihren Werten konsequent verpflichtet – engagiert, zukunftsorientiert und wertebasiert.