Lichtinstallation mit Hochleistungsprojektoren

Dome in Köln und Aachen erstrahlen in anderem Licht

In der Festwoche zur 40-Jahr-Feier des Aachener Doms als Unesco-Welterbestätte laden das Domkapitel und die Stadt an neun Abenden zu einer jeweils 15-minütigen Lichtinstallation ein. Der Aachener Lichtdesigner Christoph Hillen und der Lichttechniker Leif Kobbelt heben ab dem 21. September mit 16 Hochleistungsprojektoren die Kathedrale hervor. Deren Bau wurde vor rund 1.200 Jahren unter Kaiser Karl dem Großen begonnen.

Am 8. September 1978 wurde das Gotteshaus als erstes Bauwerk in Deutschland von der Unesco als Weltkulturerbe ausgezeichnet. Nun wird der Aachener Dom in einer Festwoche religiös, kulturell und musikalisch präsentiert. Die Veranstaltungen bis zum 30. September stehen unter dem Motto „Der Dom leuchtet“. Sie beginnen mit Vorprogramm jeweils um 21 Uhr.

Bewegtbild-Illumination auf die Südfassade

Der Kölner Dom zeigt sich vom 26. bis zum 30. September in einem anderen Licht. Bei der diesjährigen Domwallfahrt werden die beiden Medienkünstler Detlef Hartung und Georg Trenz mit etwa zwei Dutzend Hochleistungsprojektoren eine Bewegtbild-Illumination auf die Südfassade der Kathedrale werfen.

Die Aktion steht unter dem Motto „Dona nobis pacem“ (Gib uns Frieden). Sie greift das Thema der Domwallfahrt auf, die an das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren erinnert.

Eintritt in Köln – Aachen kostenlos

Die Abende mit Licht, Musik und Gedankenimpulsen beginnen gegen 20 Uhr auf dem Roncalli-Platz. Ab 22 Uhr wird das Programm im Dom fortgesetzt.

Beide Veranstaltungen stehen unter der Schirmherrschaft von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). Wer eine Illumination in Aachen besuchen möchte, zahlt 4 Euro für eine Einlasskarte. In Köln ist die Teilnahme kostenlos. Neben den Illuminationen gibt es in Aachen und Köln zahlreiche weitere Veranstaltungen zu den jeweiligen Anlässen.