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Prominente Redner zogen im Sommer viele Zuhörer in den Paulusdom. Dompropst Hans-Bernd Köppen erläutert, warum das dieses Jahr nicht so ist.
Die Vortragsreihe „Domgedanken“ im Münsteraner Paulusdom fällt 2026 aus. Das bestätigt Dompropst Hans-Bernd Köppen auf Anfrage von Kirche+Leben. Das Chemieunternehmen Evonik habe bereits 2025 das Sponsoring der Veranstaltung eingestellt, begründet er die Absage mit offenbar fehlender finanzieller Unterstützung.
In Zukunft, so Dompropst Köppen, soll ein vergleichbares Format entwickelt werden. Als zeitlichen Horizont nennt er die Fertigstellung des neuen Domforums. Die ehemalige Domschatzkammer soll für neun Millionen Euro umgebaut werden.
Die Veranstaltungsreihe „Domgedanken“ befasste sich in den vergangenen Jahren an mehreren Abenden in der Sommerzeit mit aktuellen gesellschaftlichen, politischen oder geistlichen Themen. Im Paulusdom traten zumeist überregional bekannte Expertinnen und Experten auf. 2025 griffen die „Domgedanken“ unter dem Titel „Zukunft Deutschland – Bestehen in einer gefahrvollen Welt“ internationale Konflikte oder wirtschaftliche Unsicherheiten auf. In Münster sprachen zum Beispiel der CDU-Politiker Armin Laschet und die ehemalige Bundesministerin Annette Schavan.