Früherer „Spiegel“-Chef Stefan Aust zählt zu den Vortragenden

„Domgedanken“ in Münster: Russlands Pläne, China und der freie Westen

  • Die Vortragsreihe „Domgedanken“ in Münster befasst sich in diesem Sommer mit Fragen weltgeschichtlicher Umbrüche.
  • Die Abende finden vom 10. August bis zum 5. September jeweils mittwochs ab 18.30 Uhr im Dom statt.
  • Sie werden live im Internet übertragen, auch bei „Kirche-und-Leben.de“.

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Die Vortragsreihe „Domgedanken“ in Münster befasst sich in diesem Sommer mit Fragen weltgeschichtlicher Umbrüche. Die Abende finden vom 10. August bis zum 5. September jeweils mittwochs um 18.30 Uhr im Dom statt. Sie werden live im Internet übertragen, auch „Kirche-und-Leben.de“ übernimmt den Stream.

Angesichts aktueller Umbrüche „suchen wir alle dringend Antworten, Strategien und Ausblicke“, sagt Dompfarrer Hans-Bernd Köppen. Die fünf Vortragenden wollten versuchen, aus ihrer Perspektive Ansatzpunkte zu liefern. Es spricht

  • am 10. August der polnische Diplomat und Publizist Janusz Reiter über „Die Rückkehr der Geschichte – Europa im Realitäts-Check“,
  • am 17. August die ehemalige Nato-Führungskraft Stefanie Babst über „Die Freiheit des Westens – wie widerstandsfähig wollen wir sein?“,
  • am 24. August der Osteuropa-Historiker Karl Schlögel über „Russlands imperiale Idee und was sie für uns bedeutet“,
  • am 31. August der ehemalige Chefredakteur des Magazins „Der Spiegel“, Stefan Aust, zum Thema „Chinas großer Plan – Eroberung auf Schienen, Schiffen und Straßen“ sowie
  • am 5. September der Professor für Internationales Recht, Mehrdad Payandeh, über „Die ordnende Kraft des Völkerrechts“.

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei, um Spenden wird gebeten. Sie sollen der Bischof-Hermann-Stiftung zukommen. Sie bietet laut Bischöflicher Pressestelle jährlich mehr als 1.000 Menschen in Münster Unterstützung, unter anderem mit Obdachlosenunterkünften, sozialtherapeutischen Einrichtungen und Angeboten für Migranten.