WALLFAHRTSERÖFFNUNG

Weihbischof Zekorn in Eggerode: Wallfahrtsorte sind das „Herz Europas“

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Stefan Zekorn aus Münster eröffnete die Saison in Eggerode. Warum er die Pilgerorte für so bedeutend hält.

Von pbm, jjo

Als das „Herz Europas“ hat Weihbischof Stefan Zekorn aus Münster die Wallfahrtsorte bezeichnet. Aus dem, was dort „gebetet und gelebt wird, wachsen die Werte, die Europa in der Vergangenheit getragen haben und in die Zukunft tragen werden“, sagte Zekorn laut Bischöflicher Pressestelle in Schöppingen-Eggerode im Kreis Borken, wo er die Wallfahrtszeit eröffnete.

Mit Blick auf das Wallfahrtsmotto „Raum geben“ verwies Zekorn auf die Gottesmutter Maria: „Geben wir, wie sie es getan hat, Jesus Raum in unserem Leben, gehen wir mit ihm durchs Leben.“

Zekorn: Kraft und Trost durch Maria

Der Weihbischof erinnerte demnach an die offenen Fragen der Zeit: „Denken wir an die Ukraine, den Nahen Osten, den Klimawandel, die Finanzierung der Sozialsysteme in unserem Land – und an die Situation der Kirche.“ Der Weihbischof wünschte den Pilgerinnen und Pilgern, dass sie in Eggerode durch die Gottesmutter Kraft, Trost und Ermutigung erfahren: „Wenn ich nur auf die kleinen und großen Katastrophen schaue, dann entstehen schnell Enge und Angst. Wenn ich in all den Schwierigkeiten Gott Raum gebe und auf ihn vertraue, kann ich die Möglichkeiten im Unmöglichen gestalten.“

Zekorn bat die Gläubigen, die „immer mehr zersplitternde Welt und Kirche“ brauche das „klärende Hören auf das Wort Gottes und das einigende Gebet“. Nach dem Gottesdienst zog die Gemeinde zur nahen Wallfahrtskapelle mit dem Gnadenbild „Unsere Liebe Frau vom Himmelreich“.

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