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„Ein Funke Mut“: Friedenslicht ins Bistum Münster ausgesendet

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Bei der Aussendungsfeier im Dom in Münster wurde das Friedenslicht aus Bethlehem ins gesamte Bistum verteilt. Wo es noch Station macht.

Von pd

Das Friedenslicht aus Bethlehem hat das Bistum Münster erreicht. Zur ökumenischen Aussendungsfeier am dritten Adventssonntag kamen nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft „Friedenslicht aus Betlehem im Bistum Münster“ mehr als 2.200 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus dem gesamten Münsterland im Dom in Münster zusammen.

Unter dem bundesweiten Motto „Ein Funke Mut“ nahmen sie das Licht entgegen, um es an Menschen im Münsterland, im Oldenburger Land und am Niederrhein zu verteilen.

Kleine Schritte des Friedens

Im Dom feierten Pfadfinderinnen und Pfadfinder der katholischen Verbände Deutsche Pfadfinder*innenschaft St. Georg (DPSG) und Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) sowie des evangelischen Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) zusammen. In der Predigt und in Wortbeiträgen wurde laut Mitteilung deutlich, dass Frieden oft mit kleinen Schritten beginnt – bei Zivilcourage, Solidarität und dem Mut, füreinander einzustehen.

„Es berührt mich zu sehen, wie Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus dem ganzen Bistum zusammenkommen, um ein Zeichen des Friedens in die Welt zu tragen“, sagte Michel Dornbusch, Diözesankurat der DPSG Münster.

Von Bethlehem nach Münster

An der Aussendungsfeier nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Kirchen teil, unter anderem Tilman Fuchs (Grüne), Oberbürgermeister der Stadt Münster. Das Friedenslicht aus Münster wird zudem am 18. Dezember auch im nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf leuchten.

Seit 27 Jahren bringen Pfadfinderinnen und Pfadfinder das in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündete Friedenslicht in der Adventszeit ins Bistum Münster. Eine Delegation der DPSG und der PSG holte die kleine Flamme von der zentralen Aussendungsfeier in Linz in Österreich ab und brachte sie nach Münster.

Zeichen für „alle Menschen guten Willens“

„Bis zum Heiligen Abend werden in Nordrhein-Westfalen rund 15.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder unterwegs sein, um das Friedenslicht an ‚alle Menschen guten Willens‘ weiterzureichen“, sagte der Friedenslichtbeauftragte des Rings deutscher Pfadfinder- und Pfadfinderinnenverbände, Christian Schnaubelt.

Neben zahlreichen lokalen Übergaben im Münsterland gelangt die Flamme auch ins Oldenburger Land sowie an den Niederrhein. Dort wird das Friedenslicht am Dienstag, 16. Dezember, bei einer Aussendungsfeier um 19 Uhr im Xantener Dom weitergegeben.

Interessierte können das Friedenslicht auch direkt im St.-Paulus-Dom in Münster abholen. Dort brennt es im Kapellenumgang hinter dem Chorraum.

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