Großteil der Bäume aus Dänemark

Eine Million Weihnachtsbäume für NRW - Lebkuchen ist Exportschlager

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Rund eine Million frische Tannenbäume haben im vergangenen Jahr zur Weihnachtszeit den Weg nach Nordrhein-Westfalen gefunden. Das sind 165.000 mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Landesamt am Montag in Düsseldorf mitteilte. Ein Großteil der Bäume stammte aus Dänemark. Das Ausland hingegen erhielt aus NRW Leb- und Honigkuchen: Knapp 17.000 Tonnen der Leckereien gingen vor allem nach Polen, Österreich und Frankreich.

Am vergangenen Heiligabend wurden den Angaben zufolge 320 Christkinder im Land geboren. Über die Weihnachtstage waren es insgesamt 967 Neugeborene. Zum Fest wurden etwa 89.300 Gänse, Truthühner und Enten geschlachtet. Die Rotkohl-Ernte stieg um fast ein Drittel auf 39.211 Tonnen an. Einen großen Bedarf haben die Menschen in NRW auch an Nüssen: Rund 19.200 Tonnen Mandeln und 12.900 Tonnen Haselnüsse wurden im vorigen Jahr importiert.

Mehrheit kauft Weihnachtsbaum vor Ort: Nur drei Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher wollen ihren Weihnachtsbaum laut einer Umfrage online bestellen. Im vergangenen, noch von Corona geprägten Jahr seien es acht Prozent gewesen, wie der Branchenverband Bitkom am Dienstag in Berlin mitteilte. Eine Mehrheit bevorzuge dagegen den traditionellen Einkaufsweg: 57 Prozent der Befragten wollen ihren Christbaum im stationären Handel erwerben, etwa bei einem temporären Verkaufsstand, im Baumarkt oder Gartencenter. Einige nehmen die Sache auch selbst in die Hand, wie es weiter hieß: 16 Prozent geben an, ihren Baum selbst schlagen zu wollen – bei den Männern 21 Prozent, bei den Frauen zehn Prozent. Vier Prozent aller Befragten nutzen nach eigenen Angaben einen Weihnachtsbaum aus Plastik – und ein knappes Fünftel (19 Prozent) will gar keinen Baum aufstellen. Bitkom Research befragte den Angaben zufolge 1.005 Menschen repräsentativ. (KNA)