Kirche saniert – Zuvor mehr als ein Jahr lang geschlossen

Emsdettener kehren in Kirche St. Pankratius zurück – Altarweihe

Nach mehr als einjähriger Schließung ist die sanierte und umgestaltete Pfarrkirche St. Pankratius Emsdetten wiedereröffnet worden. Weihbischof Stefan Zekorn weihte in Vertretung des erkrankten Weihbischofs Christoph Hegge den Altar.

Pfarrer Norbert Weßel sagte laut Bischöflicher Pressestelle, die Renovierung sei nicht nur ein äußeres Zeichen. Die Kirche mit dem nach vorn gerückten Altar „steht auch für die Mitte unseres Glaubens, aus der wir unser Leben gestalten“.

Wie läuft eine Altarweihe ab?

Zekorn erläuterte, der Ritus der Altarweihe mache deutlich: „Hier ist Gottes Haus für die Menschen.“ Gott wolle den Menschen nahe sein; dafür seien Kirchen zentrale Orte.

In den Altar wurden mehrere Reliquien eingelassen, Überreste von Heiligen, unter anderem vom Pfarrpatron Pankratius. Anschließend besprengte Zekorn den Altar mit Weihwasser und salbte ihn an fünf Stellen mit Chrisamöl in Erinnerung an die fünf Wundmale Jesu. Auf diese Stellen wurden Schalen mit Weihrauch gestellt, den der Weihbischof mit der Flamme der Osterkerze entzündete. Nach einem Gebet feierte der Weihbischof die erste Eucharistie am neu geweihten Altar. Zuvor hatte er bereits Taufwasser und Ambo geweiht und das Lektionar an einen Vertreter der Lektoren überreicht.

Sanierung kostete knapp 2,1 Millionen Euro

Die Pfarreiratsvorsitzende Hildegard Robertz sagte, es sei nun an der Gemeinde, den neu gestalteten Raum der Kirche „mit Leben zu füllen“. Jörg Kohlstedde, stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstandes, erläuterte, vermutlich werde für die Renovierung der Kostenrahmen von 2,1 Millionen Euro nicht ganz ausgeschöpft. Das Bistum Münster übernehme einen Fixbetrag von einer Million Euro. Den Rest zahle die Pfarrei St. Pankratius aus ihren Rücklagen.