Information, Spiel und Gottesdienst

Erster Tag der offenen Tür im Haus der Verbände

Das Haus der Verbände in Münster lädt am Sonntag zum Tag der offenen Tür ein. Ab 11 Uhr können Interessierte die Räumlichkeiten in der Schillerstraße 44 besichtigen. Die 14 Initiativen und Verbände, die das Haus im September letzten Jahres bezogen haben, sorgen für Unterhaltung und kulinarische Angebote für große und kleine Besucher. Beendet wird der Tag um 15 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kapelle der benachbarten Bischof-Hermann-Stiftung.

Das vollständige Programm zum Tag der offenen Tür im Haus der Verbände finden Sie hier.

Beim Tag der offenen Tür möchten die Veranstalter auch auf ihr Engagement aufmerksam machen. So veranstaltet beispielsweise die Katholische Junge Gemeinde Gesprächsrunden zur politischen Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen. Die Katholische Arbeitnehmerbewegung stellt ihre Kampagne „Sie planen deine Altersarmut“ vor und informiert über „Upcycling – Müll, der sich nützlich macht“. Der Familienbund der Katholiken macht unter dem Motto „Rente sich wer kann“ spielerisch auf das Problem drohender Altersarmut aufmerksam.

Bistumsweit einmalig

Ein Haus, in dem so viele Verbände und Initiativen unter einem Dach zusammenarbeiten, ist bistumsweit einmalig. Baubeginn war im Januar 2015. Im September 2016 waren alle 14 Mieter eingezogen. Das Bauvorhaben mit einem Kostenvolumen von 5,4 Millionen Euro wurde auf dem Gelände und von der Bischof-Hermann-Stiftung durchgeführt.

Im Haus der Verbände untergebracht sind die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB), die Junge Gemeinschaft (JG), die Christliche Arbeiterinnenjugend (CAJ), die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD), „Pax Christi“, Kolping, die Katholische Junge Gemeinde (KJG), der Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV), der Bund der St. Sebastianus Schützenjugend (BdSJ), die Katholische Studierende Jugend (KSJ), der Familienbund der Katholiken, die Christliche Initiative Romero, die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und die Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz. Im obersten Stockwerk sind Wohnräume für zuvor obdachlose Männer.