Theologe tritt Nachfolge von Jochen Reidegeld im Generalvikariat an

Frank Vormweg verlässt Hauptabteilung Seelsorge in Münster

Frank Vormweg wird neuer Leiter der Hauptabteilung Zentrale Aufgaben im Bischöflichen Generalvikariat in Münster. Der 52-Jährige tritt Anfang kommenden Jahres die Nachfolge von Jochen Reidegeld an, der als Pfarrer und Kreisdechant nach Steinfurt wechselt. Vormweg hatte seit Mai 2017 die Leitung der Hauptabteilung Seelsorge im Bischöflichen Generalvikariat inne.

Frank Vormweg wurde 1967 geboren. Nach dem Abitur in Siegen studierte er in Münster und Paris Katholische Theologie. Von 1995 bis Anfang 2002 arbeitete er im Bistum Münster als Bildungsreferent. Parallel absolvierte er von 1999 bis 2001 an der Ruhr-Universität Bochum ein Fachstudium Arbeitswissenschaft. 2002 übernahm er die Leitung des Qualitätsmanagements in der Klinikverbund Westmünsterland GmbH mit Sitz in Borken. 2010 wurde er dort Personalchef. Diese Tätigkeit übte er fünf Jahre aus.

Im September 2015 wurde er Leiter der Serviceeinheit Personal im Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) in Bonn, ehe er im Mai 2017 ins Bischöfliche Generalvikariat nach Münster wechselte. Frank Vormweg ist verheiratet und hat fünf Kinder.

Vormweg: Ich war überrascht

"Ganz ehrlich war ich auch zunächst überrascht", räumt der Theologe in einem Interview mit der Bischöflichen Pressestelle angesichts seines Wechsels ein. Die Gründe für die schnelle Neubesetzung der Leitung der Hauptabteilung lägen in den laufenden Veränderungsprozessen, die von dort gesteuert werden: "Diese brauchen Kontinuität, es soll keine Lücke entstehen." Aufgrund seiner bisherigen beruflichen Stationen bringe er viele Erfahrungen für die Steuerung solcher Veränderungsprozess mit.

Zur Hauptabteilung Zentrale Aufgaben im Bischöflichen Generalvikariat gehören unter anderem die Abteilungen Recht, Orden, Kirchenrecht, Revision, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit und Kultur. Zudem sind die Fachstellen Prävention, Organisationsentwicklung, Beschwerdemanagement, Controlling, IT-Sicherheit und Datenschutz sowie Kirchliches Meldewesen und die Geschäftsstelle des Diözesanrates hier angesiedelt. Die Hauptabteilung hat gut 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.