Lob von Weihbischof Stefan Zekorn für Teilnahme an 72-Stunden-Aktion

Freiwilligendienstler aus 20 Ländern tauschen sich in Münster aus

Sie kommen unter anderem aus Usbekistan, Mexiko, Syrien, Nepal und verschiedenen afrikanischen Ländern: 25 junge Erwachsene aus 20 Ländern haben sich in Münster getroffen. Für ein Jahr absolvieren sie einen sozialen Freiwilligendienst im Bistum Münster. Sie alle absolvieren derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr oder einen Bundesfreiwilligendienst in katholischen Einrichtungen im Bistum Münster, hauptsächlich in Krankenhäusern, Seniorenwohnheimen und in der Behindertenhilfe.

Einige haben bereits Zeit in Deutschland verbracht, andere haben sich aus ihren Heimatländern gezielt für den Freiwilligendienst beworben oder sind geflüchtet. Das Ziel ist allen gemeinsam: Sie möchten die Arbeitswelt in einer anderen Kultur kennenlernen und sich für ihren künftigen Berufsweg qualifizieren.

Mexikanisches Fest im Altenheim

Organisiert und begleitet wird ihr Einsatz von dem gemeinnützigen Träger FSD (Freiwillige Soziale Dienste) Bistum Münster gGmbH. Hier finden regelmäßig Austauschtreffen für die internationalen Freiwilligen statt. „Unsere Incomer stehen oft vor anderen Herausforderungen als die Freiwilligen aus Deutschland“, erläutert Christoph Rüdiger, pädagogischer Mitarbeiter der FSD. „In dieser Runde können sie gezielt ihre Probleme ansprechen und finden dann gemeinsam Lösungen. Sie lernen sich kennen und sind sehr schnell gut vernetzt.

In Münster trafen sich die internationalen Freiwilligen auch mit Weihbischof Stefan Zekorn. Er zeigt sich besonders davon beeindruckt, dass sich die jungen Leute an der 72-Stunden-Aktion des BDKJ Ende Mai beteiligen. In einem Altenheim etwa stellen sie ein mexikanisches Fest auf die Beine – mit mexikanischem Essen, Musik und Tanz. „Mit Ihrem Einsatz haben Sie die Chance, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen“, lobte Zekorn. Und ermutigte: „Die Kontakte, die Sie während Ihres Freiwilligendienstes knüpfen, bieten Ihnen ein weltumspannendes Netzwerk.“