Drei große Aussendungsfeiern im Bistum Münster

Friedenslicht aus Bethlehem in Münster, Oldenburg und Xanten

Am dritten Adventssonntag, 15. Dezember, bringen die Pfadfinder das Friedenslicht von Bethlehem ins Bistum Münster. In drei zentralen Gottesdiensten wird es in die Pfarreien und Einrichtungen ausgesandt.

In Münster beginnt die ökumenische Aussendungsfeier am 15. Dezember um 16.30 Uhr im Dom. Die „Effata-Band“ und der Kinder- und Jugendzirkus „Alfredo“ gestalten den Gottesdienst mit, „Kirche-und-Leben.de“ überträgt ihn live. Wenige Minuten vor Beginn erscheint auf der Startseite des Online-Magazins ein violetter Balken. Ein Klick darauf führt zum Live-Stream.

Licht aus der Geburtsgrotte

Im niedersächsischen Bistumsteil erwarten die Pfadfinder das Licht am 15. Dezember gegen 13.30 Uhr am Hauptbahnhof Oldenburg. Von dort aus bringen sie es ab 13.45 Uhr zu Fuß zur evangelischen Garnisonkirche an der Peterstraße. Der Aussendungsgottesdienst beginnt dort um 14.45 Uhr. Am Niederrhein ist die Aussendung am Dienstag, 17. Dezember, um 19 Uhr im Dom in Xanten.

Die Friedenslicht-Aktion wurde 1986 vom Österreichischen Rundfunk (ORF) ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet ein Kind aus Österreich das Licht an der Flamme in der Grotte in Betlehem, in der Christen der Geburt Jesu gedenken. Von dort aus erreicht das Friedenslicht zunächst Wien.

Neun Pfadfinder aus dem Bistum bei der Aussendung in Wien

In einer Aussendungsfeier am Samstag, 14. Dezember, wird es an Delegationen aus 20 Ländern weitergegeben. Rund 150 Abgesandte aus Deutschland sind in Wien dabei.

Fünf Pfadfinder der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) reisen am Donnerstagabend, 12. Dezember, aus Münster nach Wien, zudem drei Pfadfinderinnen der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) und ein Vertreter des evangelischen Verbands christlicher Pfadfinder (VCP). Mit der Bahn erreicht das Friedenslicht im Lauf des dritten Adventssonntags das Bistum Münster.

In die Pfarreien und in viele Einrichtungen

Dieter Nissen, Friedenslicht-Referent beim DPSG-Diözesanverband, freut sich schon auf die Aussendungsgottesdienste: „Das ist immer ein faszinierender Moment, wenn das Friedenslicht durch die Reihen der abgedunkelten Kirche zu vielen mitgebrachten Kerzen und Laternen weitergegeben wird. Unsere Pfadfinder hüten das Licht, damit sie es in ihren Pfarreien an die Menschen weitergeben und in öffentliche Einrichtungen bringen können.“ Dazu zählen unter anderem Behörden, Schulen, Kindergärten und Seniorenheime.