NAHER OSTEN

Friedensplan für Gaza: Papst Leo XIV. unterstützt Donald Trump

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US-Präsident Donald Trump hat einen 20-Punkte-Plan für einen Frieden im Gazastreifen vorgelegt. Wie der Papst ihn und die Lage in Gaza bewertet.

Von KNA

Papst Leo XIV. unterstützt den jüngsten Friedensplan von US-Präsident Donald Trump für den Gazastreifen. Vor Journalisten in Castel Gandolfo sagte er, der Plan scheine ein realistischer Vorschlag zu sein: „Es sind sehr interessante Elemente darin. Ich hoffe, dass die Hamas innerhalb der gegebenen Frist einwilligt.“

Zur diplomatischen Krise um die multinationale Flotte mehrerer Nichtregierungsorganisationen mit Hilfslieferungen, die die israelische Seeblockade vor Gaza durchbrechen will, erklärte Leo XIV.: „Es ist sehr schwierig. Da will jemand auf eine wirkliche humanitäre Notlage reagieren. Und von allen Seiten hört man: 'Hoffen wir, dass es nicht zur Gewalt kommt, hoffen wir, dass die Menschenleben respektiert werden.'“

Über den Krieg und Nuklearwaffen

Der aus den USA stammende Papst äußerte sich auch zu Aussagen von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, man müsse sich auf einen Krieg vorbereiten und sei offen für den Einsatz von Nuklearwaffen: „Diese Art der Rhetorik ist beunruhigend, denn sie zeigt, dass die Spannungen jedes Mal weiter zunehmen.“ Dass es „bei Worten bleibt“, hoffe er auch bei Trumps Ankündigung, das Verteidigungsministerium in Kriegsministerium umzubenennen.

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