Orgelkonzerte in der Osterzeit 2018 im St.-Paulus-Dom

Fünf Konzerte an der Domorgel in Münster

„Orgelkonzerte in der Osterzeit“ – das ist der Titel der traditionellen Konzertreihe an den Samstagen zwischen Ostern und Pfingsten im St.-Paulus-Dom in Münster. Sie startet am Samstag, 7. April.

In fünf Musikaufführungen jeweils samstags um 19.30 Uhr spielen neben dem münsterischen Domorganisten Thomas Schmitz Gastorganisten aus ganz Deutschland sowie den Niederlanden. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Die Kirchenmusikerin Maryam Haiawi aus Hamburg gestaltet das erste Orgelkonzert in der Osterzeit am Samstag, 7. April. | Foto: Duesenberg (pd)
Die Kirchenmusikerin Maryam Haiawi aus Hamburg gestaltet das erste Orgelkonzert in der Osterzeit am Samstag, 7. April. | Foto: Duesenberg (pd)

Den Anfang macht am Samstag, 7. April, Maryam Haiawi aus Hamburg. Das Programm der freiberuflichen Kirchenmusikerin und Konzertorganistin ist eine Hommage an die vor 50 Jahren jung verstorbene Komponistin Jeanne Demessieux, die als Organistin an der Pariser Kirche La Madeleine tätig war. Haiawi spielt österliche Variationen, drei Meditationen über den Heiligen Geist sowie ein „Te Deum“ der Komponistin. Ergänzt wird das Programm durch Johann Sebastian Bachs „Sinfonia in D“ in der Bearbeitung von Marcel Dupré. Weitere Werke dieses Komponisten werden zu hören sein, darunter die „Résurrection“ aus der Symphonie-Passion.

Louis Vierne, Johann Sebastian Bach, Marcel Dupré und Peteris Vasks

Am Samstag, 14. April, präsentiert der niederländische Organist Hayo Boerema aus Rotterdam Werke des Komponisten Jean Langlais, die Fünfte Symphonie in a von Louis Vierne und eine Improvisation. Eine Woche später, am Samstag, 21. April, ist Ludger Lohmann aus Stuttgart zu Gast. Es erklingen Werke des Komponisten Johann Sebastian Bach, Samuel Kummer, Nicolas de Grigny („Veni Creator“) und Maurice Duruflé („Veni Creator“).

Der Aachener Domorganist Michael Hoppe gestaltet den Abend am Samstag, 28. April. Er spielt unter anderem Werke von Lazare Auguste Maquaire, Dietrich Buxtehude, Sigfrid Karg-Elert und Marcel Dupré.

Das Abschlusskonzert am Samstag, 5. Mai, gestaltet Domorganist Thomas Schmitz mit Werken unter anderem von Jean Langlais, Jeanne Demessieux und Peteris Vasks („Cantus ad pacem“) sowie Improvisationen.