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Von Polen kommend geht es zur UN-Klimakonferenz nach Glasgow

Fünfter Ökumenischer Pilgerweg erreicht Deutschland

  • Auf ihrem Weg nach Glasgow haben die Pilgernden des 5. Ökumenischen Pilgerwegs die Grenze von Deutschland erreicht.
  • Gemeinsamer Weg soll an die Verantwortung des Menschen für die Welt erinnern, so der Görlitzer Bischof Wolfgang Ipolt.
  • Das Bistum Münster erreichen die Pilgernden am 21. September.
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Die Teilnehmer des 5. Ökumenischen Pilgerwegs für Klimagerechtigkeit von Polen nach Glasgow haben Deutschland erreicht. Begleitet worden waren sie vom polnischen Bischof Waldemar Pytel, wie die Organisatoren am Freitag mitteilten. Nach dem Grenzübertritt nach Forst in der Lausitz seien sie von der evangelischen Generalsuperintendentin Theresa Rinecker und dem katholischen Görlitzer Bischof Wolfgang Ipolt in empfangen worden. Dort sei ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert worden.

Rinecker dankte dabei den Klimapilgernden dafür, dass sie für viele Menschen stellvertretend darauf aufmerksam machten, dass der Lebenswandel vieler an zahlreichen Stellen "sein Maß verloren" habe. Ipolt verwies in seiner Predigt auf eine Bibelstelle, wonach der, der sich bewusst in der Gegenwart Gottes wisse, aufmerksamer und wacher handele und auch verantwortungsbewusster mit der Welt umgehe – weil er wisse, dass die Welt den Menschen nur anvertraut und nicht ihr Eigentum sei. Daran erinnere auch der Klimapilgerweg.

 

1.450 Kilometer Richtung Glasgow

 

Der Pilgerweg für Klimagerechtigkeit war am vergangenen Wochenende mit einem Gottesdienst im polnischen Zielona Gora gestartet. Er führt über 1.450 Kilometer durch Polen, Deutschland, die Niederlande und England bis nach Glasgow in Schottland. Dort beginnt am 31. Oktober die Weltklimakonferenz. Die rund 30 Dauerpilger aus Polen und der Bundesrepublik wollen Glasgow in insgesamt 77 Tagen erreichen.

Auf ihrem Weg kommen die Pilgernden auch durch das Bistum Münster. Am 21. September werden sie bei Marienfeld die Bistumsgrenze überqueren. Vom 24. bis zum 26. September werden sie Station in Münster machen. Dort werden sie dann auch von Weihbischof Rolf Lohmann empfangen, der ein Schirmherr der Aktion ist. Er ist in der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) für Umwelt- und Klimafragen zuständig.

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