FUSSBALL

WM-Aus: Welche Konsequenzen Pfarrer Rainer Maria Schießler fordert

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80 Millionen Bundestrainer, und jede und jeder weiß, was nach dem WM-Aus zu tun ist. Pfarrer Schießler empfiehlt einen Vorgang aus der Kirche.

Von KNA, jjo

Nach dem frühen WM-Aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft fordert der Münchner Pfarrer und Fußballfan Rainer Maria Schießler mehr als Bitten um Entschuldigung. „Ich brauche Lösungen. Wir brauchen Wege und Visionen“, sagte Schießler im Kölner „Domradio“.

Nach der Niederlage gegen Paraguay im Sechzehntelfinale brauche es Konsequenzen, so der Geistliche. Dabei gehe es nicht um Rache oder allein um die Frage, ob der Trainer gehen müsse. „Vielmehr sehe ich eine Chance für Beteiligte, Verantwortung abgeben zu dürfen.“

In der Kirche heiße das „Resignation“: Ein Amt, ein Segen oder eine Auszeichnung werde freiwillig zurückgegeben. „Das befreit einen selbst, aber auch das Umfeld ungemein.“

Deutschland war bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko bereits im ersten K.o.-Spiel ausgeschieden. Die Leistung gegen Paraguay bewertet Schießler mit einem Zitat des Münchner Humoristen Karl Valentin: „Mögen täten wir schon wollen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut.“

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