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Pfarrei St. Reinhildis in Hörstel lädt zu Gedenkfeiern ein

Gebete für die im Lockdown Verstorbenen

  • Weil Beerdigungen im Frühjahr nur im kleinsten Kreis möglich waren, gibt es nun besondere Gedenkfeiern.
  • Gottesdienste an jedem Kirchort in Hörstel.
  • Verstorbene bleiben im Gedächtnis der Gemeinde.
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In mehreren Gottesdiensten erinnert die Pfarrei St. Reinhildis im münsterländischen Hörstel für die im Lockdown verstorbenen Gemeindemitglieder. „Im Frühjahr konnten Beerdigungen nur im kleinsten Rahmen stattfinden. Während des Lockdowns durch die Corona-Pandemie war es nur eingeschränkt möglich, in einem würdigen Rahmen Abschied zu nehmen“, sagt Pfarrer Christoph Winkeler. Viele hätten ihre Lieben nicht im gewohnten Rahmen beerdigen Rahmen können.

Etwa 25 Beerdigungen hatte es in der Pfarrei in diesem so genannten Lockdown gegeben, als Beerdigungen nur im engsten Familienkreis mit maximal 20 Personen im Freien stattfinden durften. Nur bei äußerst widrigen Wetterumständen konnte die Friedhofshalle genutzt werden. „Bei einer Beerdigung nahmen nur zwei Angehörige teil“, erinnert sich Winkeler an eine Bestattung. Angehörige, die zu einer Risikogruppe gehörten oder eine Geburt erwarteten, hätten nicht mehr die Chance gehabt, Abschied zu nehmen.

Engels-Bilder mit den Namen der Verstorbenen

Aus diesem Grund lädt die Pfarrei die betroffenen Angehörigen zu den Gedenkfeiern ein, in denen in besonderer Weise dieser Verstorbenen gedacht wird. Symbole wie mit den Namen der Verstorbenen versehene Engel, Kreuze und Lichter werden den Gottesdiensten einen würdigen Rahmen geben. Die Pfarrei bietet die Gedenkfeiern an jedem Kirchort jeweils um 18 Uhr an: in St. Anna Dreierwalde (10. November), in St. Antonius Hörstel (11. November), in St. Kalixtus Riesenbeck (12. November) und in St. Marien Bevergern (13. November).

„Die Angehörigen sind sehr mit diesen Einladungen einverstanden“, sagt Winkeler. So könnten nun auch Nachbarn, Freunde, Arbeitskollegen der Verstorbenen und der größere Familienkreis zusammenkommen. „Wir beachten dabei natürlich die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln“, sagt der Seelsorger.

Zeichen der Wertschätzung

Eine „große Predigt“ werde er nicht halten, sagt Winkeler. Vielmehr gehe es darum, mit den christlichen Symbolen und Zeichen die Wertschätzung für die Verstorbenen zum Ausdruck zu bringen. Für die Trauernden und die christliche Gemeinde sei es wichtig, zu zeigen: „Wir vergessen die Menschen nicht, die von uns gegangen sind.“

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