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Arbeiterführer aus dem Ruhrgebiet wurde 2001 seliggesprochen

Gedenkstätte für NS-Widerstandskämpfer Nikolaus Groß beschädigt

  • Unbekannte haben eine Gedenkstätte für Nikolaus Groß (1898-1945), Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, in einer Kirche in Hattingen beschädigt.
  • Ein zerbrochenes Bronze-Hakenkreuz, das Teil des Kunstwerks ist, wurde gestohlen.
  • Die Polizei schließt einen politischen Hintergrund nicht aus.
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Unbekannte haben eine Gedenkstätte für Nikolaus Groß (1898-1945), Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, in einer Kirche in Hattingen beschädigt. Ein zerbrochenes Bronze-Hakenkreuz, das Teil des Kunstwerks ist, sei gestohlen worden, berichtet die katholische Zeitung „Neues Ruhr-Wort“. Zudem seien Hammer und Sichel von der Plastik in St. Mauritius im Stadtteil Niederwenigern abgebrochen worden.

Die Beschädigung des vom Düsseldorfer Künstler Bert Gerresheim geschaffenen Denkmals wurde am Montag entdeckt, hieß es. Ein politischer Hintergrund könne nach Polizeiaussagen nicht ausgeschlossen werden. St. Mauritius ist die Taufkirche von Groß.

Wer war Nikolaus Groß?

Nikolaus Groß war Bergmann, Journalist und Arbeiterführer aus dem Ruhrgebiet. Nach dem Attentatsversuch auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 wurde er als Mitwisser am 12. August 1944 verhaftet. Am 23. Januar 1945 wurde er in Plötzensee erhängt. 2001 wurde er von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.

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