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Der Hit „I will survive“ machte Gloria Gaynor weltbekannt. Im Interview schildert sie, wie ihr Glaube ihr Urteilen und Handeln prägt.
Sängerin Gloria Gaynor (81) geht jeden Sonntag in die Kirche und fühlt sich von ihrem Glauben durchs Leben getragen. Das sagt sie der Illustrierten „Bunte“. Wenn sie nicht zu Hause sei, schaue sie sich sonntags eine Online-Predigt an. Der Glaube helfe ihr durch alle Höhen und Tiefen, „wenn ich eine Entscheidung treffen muss oder wenn ich Menschen treffe“. Er lehre sie, wem sie vertrauen könne und wem nicht und habe sie durch viele schwierige Zeiten im Leben getragen.
Dabei sei auch ihre Mutter ihr Vorbild gewesen, so Gaynor. Sie habe ihr beigebracht, großzügig und gütig zu anderen zu sein. „Christin zu sein, zu beten und auf Gott zu vertrauen, dass er mir durch die Schwierigkeiten in meinem Leben hilft.“
„Gott mag es, uns zu überraschen“
So sei es etwa in der Zeit vor ihrem Hit „I will survive“ gewesen, als sie von der Bühne stürzte, operiert werden musste und ihre Wohnung verlor. Da sie dazu erzogen worden sei, nicht mit einem Mann zusammenzuleben, mit dem sie nicht verheiratet ist, habe ihr Manager sie geheiratet. Bei diesem habe sie gelebt, nachdem sie aus dem Krankenhaus gekommen sei.
Nach der Scheidung von ihrem Ex-Mann 2005 sei sie offen „für was auch immer Gott für mich bereithält“. Sie fühle, dass etwas kommen werde. „Aber Gott mag es, uns hin und wieder zu überraschen.“
Sie habe mit diesem Mann eigentlich Kinder haben wollen, so Gaynor. „Aber hätte Gott das für mich gewollt, dann hätte ich auch welche bekommen.“