Coming soon: Login KLup

Oberbürgermeister seiner Heimatstadt hatte vor drei Jahren eingeladen

Weihbischof Lohmann radelt 160 Kilometer von Xanten nach Hamm

Hamms Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann hatte Weihbischof Rolf Lohmann bei dessen Bischofsweihe 2017 eingeladen, die 160 Kilometer von Xanten in seine Heimatstadt Hamm zu radeln. Jetzt hat der Bischof die Radtour geschafft.

Drei Jahre liegt die Einladung zurück: Der Oberbürgermeister von Hamm, Thomas Hunsteger-Petermann, hatte Weihbischof Rolf Lohmann bei dessen Bischofsweihe 2017 eingeladen, eine Radtour von Xanten aus an Lippe und Rhein entlang in seine Heimatstadt Hamm zu unternehmen. „Jetzt haben wir die Herausforderung und Einladung angenommen“, sagt der Weihbischof schmunzelnd am Ende der 160 Kilometer auf Drahteseln. Mit „wir“ meint er einen Freundeskreis aus Herzfeld, wo Lohmann viele Jahre als Wallfahrtsrektor tätig war. Alle zwei Jahre sucht sich die Gruppe ein neues Ziel.

Nach einem Gottesdienst schwangen sich die sieben Teilnehmenden in den Sattel und legten die erste Etappe von Xanten entlang der Lippe nach Haltern am See zurück. „Ich habe in meiner Region ganz neue Ecken aus ganz neuen Perspektiven kennengelernt“, zog Lohmann eine Zwischenbilanz mit Blick auf die Tagesetappe, die ihn und seine Mitfahrer durch Teile des Niederrheins und des Kreises Recklinghausen führten, für die Lohmann als Regionalbischof zuständig ist.

Abstecher zur Familie in Westtünnen

Von Haltern ging es am nächsten Tag weiter nach Lünen und schließlich am dritten Tag in seine Heimatstadt Hamm, wo die Gruppe auf Schloss Oberwerries vom Oberbürgermeister offiziell empfangen wurde. Bei dem herzlichen Wiedersehen – Lohmann und Hunsteger-Petermann kennen sich schon seit Jugendtagen – wurden auch Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse ausgetauscht.

„Es ist immer wieder schön, in die alte Heimat zurückzukommen: Vor allem, wenn man so nett willkommen geheißen wird“, erklärte Lohmann. Ein Abstecher in seinen Heimatort Westtünnen zu seiner Familie durfte anschließend natürlich nicht fehlen. Weil die Kirche dort derzeit renoviert wird, wich die Gruppe für einen Abschlussgottesdienst in die benachbarte St.-Regina-Kirche in Rhynern aus.

Drucken
Anzeige
Anzeige
  • Kampanile - Medieagentur