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Sonderförderung von 15.000 Euro für drei kirchengemeindliche Projekte

Gute Ideen zum Umweltschutz im Oldenburger Land gesucht

Gute Ideen zum Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit gesucht: Mit einer Sonderförderung von 15.000 Euro sollen im Offizialatsbezirk Oldenburg in diesem Jahr drei kirchengemeindliche Projekte gefördert werden.

Mit einer Sonderförderung von 15.000 Euro sollen im Offizialatsbezirk Oldenburg in diesem Jahr drei kirchengemeindliche Projekte gefördert werden, die sich im besonderen Maße der Nachhaltigkeit widmen. Dazu können Themen wie Umwelterziehung, Einkaufsverhalten, Wiederverwertung oder die Bewahrung der Schöpfung gehören. Das Geld stammt aus dem Fördertopf „Gute Idee“. 

2008 hatte ihn der Oldenburger Pastoralrat im Zuge der Pfarreifusionen ins Leben gerufen. Sein Name ist Programm – werden mit ihm doch vorbildliche pastorale Ideen und Projekte der lokalen Kirchenentwicklung in den Pfarreien unterstützt. 50.000 Euro stellt das Oldenburger Kirchensteuerrat dafür jährlich zur Verfügung, die Förderhöchstmenge beläuft sich auf jeweils 3.000 Euro. „Gute Idee“ wurde im Laufe der Jahre ein Erfolgskonzept, 288 Anträge gingen bis heute ein. Ein Vergabeausschuss, dem Vertreter des Offizialats und des Pastoralrats angehören, entscheidet über sie. Vier von fünf Anträgen, sagt Friederike Asbree, die das Gremium leitet, werden positiv beschieden. 322.202 Euro wurden bisher ausgeschüttet, weitere 43.400 Euro sind bewilligt, aber noch nicht abgerufen.

Viele Projekte bisher aus dem Jugendbereich

Mindestens zehn Prozent des beantragten Geldes müssen die Antragsteller aus Eigenmitteln beisteuern. Nicht immer wird die bewilligte Fördersumme abgerufen. Manchmal stelle sich auch heraus, dass nicht alles benötigt werde, sagt Asbree. Viele der Projekte kommen aus dem Jugendbereich. Eine Entwicklung, die in den letzten Jahren noch mal deutlich zugenommen hat, freut sie sich.

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