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Das Haus Meeresstern an der Nordsee ist an Pfingsten eröffnet worden. Wie viele Gäste da waren und was noch nicht fertig ist.
Zu Pfingsten war es soweit: Das vollständig neu gebildete Team des Hauses Meeresstern hieß die ersten Gäste auf der Nordseeinsel Wangerooge, die zum Gebiet des Bistums Münster gehört, willkommen. Mehr als 100 junge und ältere Urlauberinnen und Urlauber verbrachten das vorletzte Maiwochenende auf der Insel und lernten dabei das neue Haus kennen.
Das Gebäude, das schon Schwesternorden, Kindererholungsheim, Lazarett und Hospital war, wurde jahrelang entkernt, umgebaut und erweitert. Immer wieder kam es dabei zu erheblichen Verzögerungen. Die Hotelzimmer haben jetzt gehobenen Standard, Seminar- und Tagungsräume sind auf dem neuesten Stand der Technik, heißt es in einer Pressemitteilung des Offizialats Vechta. „Vieles hat sich verändert – das Wesentliche aber ist geblieben: der gute Geist des Hauses, die Weite vor der Tür und das Gefühl, gut aufgehoben zu sein“, sagt Geschäftsführer Peter Havers.
Tagungen, Seminare, Urlaub auf Wangerooge
„Unser Meeresstern wurde von Grund auf saniert, ist jetzt heller und schöner und komfortabler als je zuvor“, so Havers. Als Strandhotel, Tagungsstätte und Seminarhaus sei das Haus ab sofort offen für alle: Christen und Nichtchristen, Alleinreisende und Familien, Unternehmen und Privatpersonen, Wochenendgäste und Langzeiturlauber.
Der Betrieb laufe aktuell an. Auch die erste Tagung hat bereits in Haus Meeresstern stattgefunden. Einige Baustellen gebe es noch, zum Beispiel sei die Kapelle noch im Rohbau. Die ersten Rückmeldungen seien laut Mitteilung positiv. Die Gäste lobten das Haus, den Service und natürlich die Lage, berichtet Havers.
Offizialat ist Eigentümer
Haus Meeresstern liegt in direkter Nähe zum Strand. Die offizielle Einweihung des Hauses findet im September statt. Einige Jobs seien noch zu vergeben. Zimmerbuchungen sind online unter www.haus-meeresstern.de möglich.
Investor ist das Bischöflich Münstersche Offizialat (BMO) als Eigentümer der Immobilie. Der für die Planung von Kirchensteuermitteln im Offizialatsbezirk Oldenburg zuständige Kirchensteuerrat hatte strenge Vorgaben gemacht, das Haus sei unter marktüblichen Bedingungen zu führen. Jährliche Zuschüsse für den Betrieb der Einrichtung oder spätere Sanierungen seien ausgeschlossen. Die Kirchensteuermittel, die in Haus Meeresstern fließen, seien eine Investition, die sich rechnen müsse. Den Betrieb führt als Pächter des Hauses die St. Willehad gGmbH.