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Franziskus beginnt Vortragsreihe zum Thema Taufe

Hausaufgabe vom Papst: Taufdatum recherchieren

Papst Franziskus hat den Zuhörern seiner Generalaudienz eine Hausaufgabe mitgegeben: Sie sollen das eigene Taufdatum recherchieren. Denn das sei „das Datum der Wiedergeburt“.

Franziskus hat den Zuhörern seiner wöchentlichen Generalaudienz eine Hausaufgabe mitgegeben: Das eigene Taufdatum recherchieren. Wohl jeder kenne sein Geburtsdatum; das der Taufe, der „Grundlage des ganzen christlichen Lebens“, sei jedoch den meisten unbekannt, so der Papst auf dem Petersplatz.

„Jeder sollte sein Taufdatum kennen, es ist ein zweiter Geburtstag, das Datum der Wiedergeburt“, sagte Franziskus. Der alte, sündige Mensch werde durch das Taufwasser gereinigt und wiedergeboren. Der Papst begann damit eine neue Vortragsreihe bei seiner Generalaudienz. In deren Zentrum soll die Taufe stehen


Papst Franziskus findet das Taufdatum mindestens genauso wichtig wie das Geburtsdatum. | Foto: Michael Bönte

Papst wirbt für frühe Taufe

Ausdrücklich warb Franziskus für eine frühe Taufe. Jedes Kind müsse die Möglichkeit haben, durch die Taufe den Heiligen Geist in sich zu tragen, der es durch das Leben führe. Wer die Taufe von Kleinkindern kritisiere, da diese nicht verstünden, worum es gehe, habe „kein Vertrauen in den Heiligen Geist“.

Seine deutschsprachigen Zuhörer rief er auf: „In der Taufe hat uns der Herr zu einer neuen Schöpfung gemacht. Werdet Missionare dieses neuen Lebens und dieser Liebe. Der Papst zählt auf euch!“

Die Taufe, auch Sakrament der Wiedergeburt genannt, nehme die Menschen nicht nur in die Kirchengemeinschaft auf, sondern rufe sie auch zu einem neuen Leben: „Durch die Taufe lebt Christus in uns und wir in ihm, und wir werden zur Mitarbeit in der Kirche befähigt, um die Welt zu verwandeln“, so Franziskus.

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