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Als Beauftragter der Bischofskonferenz schloss der Weihbischof das Heilige Jahr in Xanten. In Münster hielt Antonius Hamers Rückschau.
Mit einem Gottesdienst im Xantener Dom ist offiziell das Heilige Jahr 2025 in Deutschland beendet worden. Der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für das Heilige Jahr, Weihbischof Rolf Lohmann würdigte es laut Bischöflicher Pressestelle in seiner Predigt als großen Erfolg: „Auch wenn die schweren Portale der Patriarchalbasiliken in Rom in wenigen Tagen wieder geschlossen werden, müssen wir unsere Türen und Tore, unsere Herzen und Arme öffnen, um die hoffnungsvolle Botschaft des Evangeliums allen Menschen zu bringen. Wir wollen sie einladen, sich dieser Botschaft anzuschließen, sie anzunehmen und aus ihr heraus das Leben zu gestalten und den Glauben zu vertiefen.“
Mit zahlreichen Veranstaltungen war das Heilige Jahr in Deutschland begleitet worden. Allein 15 Diözesanwallfahrten waren eigens nach Rom organisiert worden. Dort haben nach Angaben des Vatikans mehr als 32 Millionen Menschen das Heilige Jahr begangen, das unter dem Leitwort „Pilger der Hoffnung“ stand.
Hamers: Von der Hoffnung erzählen
Für das Bistum Münster beendete Dizesan-Administrator Antonius Hamers im Paulusdom das Heilige Jahr. „Wir alle sind Pilger der Hoffnung in einer Welt, die unser ermutigendes, tröstendes, aufbauendes Zeugnis braucht“, sagte er laut Pressemitteilung in seiner Predigt am heutigen Sonntag. „In einer zunehmend säkularen Welt haben wir den Auftrag, von unserer Hoffnung zu erzählen, von einer Hoffnung, die uns Mut macht, aus dem Evangelium heraus die Welt mitzugestalten – gegen gesellschaftliche Spaltung, gegen inneren und äußeren Unfrieden, gegen Hass und Ausgrenzung, von einer Hoffnung, die uns auch im Tod nicht allein lässt“, so Hamers.
Heiliges Jahr im Bistum Münster
Im Bistum Münster sei diese Hoffnung im Heiligen Jahr an vielen Stellen gefeiert und bezeugt worden. Hamers erinnerte an das 800-jährige Jubiläum der Grundsteinlegung des Doms in Münster sowie an die Bistumswallfahrt im Oktober nach Rom, an der rund 2.600 Gläubige aus dem Bistum Münster teilgenommen hatten.
Zudem sei die Hoffnung an vielen Orten im Bistum Münster zum Ausdruck gebracht worden, und zwar überall da, „wo Menschen gemeinsam den Glauben an Jesus Christus leben und feiern und dem Evangelium ein Gesicht geben – in unseren Pfarreien und Einrichtungen.“ Hamers betonte: „Wir gründen unsere Hoffnung in dem Glauben, dass Gott den Menschen – trotz aller Fehler – dazu befähigt, das Gute zu erkennen und zu tun, dass Gott dem Menschen in Jesus Christus zur Seite steht und dass uns ein Leben über den Tod hinaus verheißen ist.“