SEXUALISIERTE GEWALT

DBK-Vorsitz: Das wünschen sich Missbrauchs-Betroffene von Heiner Wilmer

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Die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt begleitet auch Heiner Wilmer im neuen Amt. Wo Betroffene Verbindlichkeit fordern.

Von epd

Betroffene sexualisierter Gewalt wünschen sich vom neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Heiner Wilmer, dauerhafte Aufmerksamkeit für die Aufarbeitung von Missbrauch. "Wir hoffen, dass Bischof Wilmer einen aktiven Prozess des Austauschs mit Betroffenen sexualisierter Gewalt gestaltet und das Thema dauerhaft zur Priorität macht", erklärt der Betroffenenbeirat bei der Deutschen Bischofskonferenz.

Zudem wünsche man sich "einen deutlich intensiveren und verbindlichen Dialog" zwischen Bischofskonferenz und Betroffenenbeirat, heißt es weiter. Wilmer habe sich in der Vergangenheit für Aufarbeitung, Transparenz und Reformen ausgesprochen. Zugleich gebe es weiterhin Defizite im sensiblen und betroffenenorientierten Umgang mit dem Thema Missbrauch.

Der Hildesheimer Bischof Wilmer war am Dienstag in Würzburg zum Nachfolger von Georg Bätzing an die Spitze der Bischofskonferenz gewählt worden.

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