Christel Plenter im „Kirche+Leben“-Interview

IDP-Chefin über leitende Frauen und ein neues Fernstudium

Der Bachelor-Studiengang „Religionspädagogik“ ist nun auch im Bistum Münster per Fernstudium möglich. Dadurch gibt es ab dem Wintersemester 2019/2020 einen weiteren Zugang zum Beruf des Pastoralreferenten, sagt Christel Plenter, Leiterin des „Instituts für Diakonat und Pastorale Dienste“ (IDP) im Gespräch mit „Kirche+Leben“. Damit reagiere die Bistumsleitung auf die unterschiedlichen Lebensphasen der Interessenten „wie Elternzeiten, beruflicher Wechsel oder persönliche Weiterentwicklung“.

Bisher war der Bachelor Religionspädagogik nur über ein Präsenzstudium an der Katholischen Hochschule (KatHO) in Paderborn möglich. „Im Fernstudium bin ich zeitlich flexibel. Ich kann den Studiengang in drei Jahren abschließen, aber auch bis hin zu sechs Jahren verlängern – wenn ich zum Beispiel meine Eltern betreue, kleine Kinder oder eine halbe Stelle habe“, erläutert Plenter die Vorteile des neuen Zugangswegs. Bewerber müssen sich sowohl beim Bistum als auch an der KatHO bewerben. Die Semestergebühren trägt das Bistum.

Frauen-Mentoring – „Frauen motivieren, ihr Potential zu nutzen.“

Christel Plenter ist zudem Mentorin im Programm „Kirche im Mentoring – Frauen steigen auf“ der Deutschen Bischofskonferenz. Mit dem Programm sollen Frauen ermutigt werden, sich auf Führungspositionen in der Kirche zu bewerben. Nach Plenters Meinung gib es „einfach zu wenig Leute, an denen sich Frauen als weibliche Leitung orientieren können“. Plenter geht es in dem Programm darum, „Frauen zu motivieren, ihr Potenzial zu nutzen.“

Das Interview mit Christel Plenter im Wortlaut lesen Sie in „Kirche+Leben“, Ausgabe 4 vom 27. Januar 2019. Einzelbestellungen sind auch als E-Paper auf der Seite unseres Vertriebs möglich.