Bistum und Pfarreien informieren am 21., 25. und 27. November

Infos zu Missbrauch in Westerkappeln, Moers und Recklinghausen

Ein Priester des Erzbistums Köln, der 1972 wegen „fortgesetzter Unzucht mit Kindern und Abhängigen“ zu einer Haftstrafe und 1988 wegen sexueller Handlungen an Minderjährigen zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde, war auch im Bistum Münster tätig. Die Bistumsleitung informiert über den Fall:

  • am Donnerstag, 21. November, um 20 Uhr im Pfarrheim St. Margaretha in Westerkappeln, Friedensstraße 11, mit Generalvikar Klaus Winterkamp und dem Interventionsbeauftragten des Bistums, Peter Frings;
  • am Montag, 25. November, um 19.30 Uhr im Pfarrheim St. Bonifatius in Moers-Asberg, Bonifatiusstraße 100, mit Weihbischof Rolf Lohmann und dem Interventionsbeauftragten Frings;
  • am Mittwoch, 27. November, um 20 Uhr im Petrus-Haus in Recklinghausen, Kirchplatz 5, mit Weihbischof Stefan Zekorn und dem Interventionsbeauftragten Frings.

Stationen des Priesters

Der heute 85-jährige Priester ist seit 2002 im Ruhestand und nicht mehr in der Seelsorge im Einsatz. Von 1974 bis 1978 arbeitete er in der Schulabteilung des Generalvikariats in Münster und ab 1975 in St. Margaretha Westerkappeln. Von 1978 bis 1985 war er in St. Petrus Canisius Recklinghausen tätig, von 1986 bis 1988 in St. Bonifatius Moers-Asberg. Danach verließ er das Bistum Münster.

Betroffene von sexuellem Missbrauch im Bistum Münster können sich bei den unabhängigen Ansprechpersonen für Missbrauchsverfahren melden, bei Bernadette Böcker-Kock (Tel. 0151-63404738) und Bardo Schaffner (Tel. 0151-43816695).

UPDATE am 20. November: Ort und Teilnehmer der Veranstaltung in Recklinghausen ergänzt. (mn)