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„Tagesthemen“-Moderator war Erstkommunion-Katechet

Ingo Zamperoni führt „Zwiegespräche mit einer höheren Macht“

  • Ingo Zamperoni (48), ARD-Fernsehmoderator, findet die christliche Botschaft nach eigenen Worten unterstützenswert.
  • Katholisch aufgewachsen, habe er als Katechet die Erstkommunion-Kurse seiner älteren Kinder begleitet, sagt er.
  • Er führt nach eigenem Bekunden bisweilen "innerlich Zwiegespräche".
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Ingo Zamperoni (48), ARD-Fernsehmoderator, findet die christliche Botschaft nach eigenen Worten unterstützenswert. Katholisch aufgewachsen, habe er als Katechet die Erstkommunion-Kurse seiner älteren Kinder begleitet, sagt der Moderator der "Tagesthemen" in einem Podcast des Bistums Mainz. Nach der Kommunion seiner jüngsten Tochter seien die Kinder nun eher sportlich aktiv, sodass auch er selbst nicht "richtig involviert" sei in seine Hamburger Gemeinde.

Zamperoni führt nach eigenem Bekunden bisweilen "innerlich Zwiegespräche" und versucht, Dankbarkeit zu formulieren. So mache er sich klar, dass ihn vielleicht gerade etwas nerve, aber auch vieles gut laufe. Das seien "vielleicht keine Gebete, aber Zwiegespräche mit einer höheren Macht", so der Journalist.

Rolle der Kirche und des Synodalen Wegs

Für ihn kann die Kirche "wichtigen gesellschaftlichen Input" leisten. Im Reformprozess Synodaler Weg sieht er das Potenzial, "Leute entweder zurückzugewinnen oder zumindest nicht zu verlieren". Viele wollten nicht, dass die Kirche zerbrösele. Es sei zugleich "total spannend" zu beobachten, wie der Kirche auch weltweit der Spagat zwischen sehr unterschiedlichen Positionen gelinge.

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