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Nachfolgeaktion von „Valerie und der Priester“

Internetprojekt „Gott im Abseits“ geht ins Gefängnis

Die Deutsche Bischofskonferenz startet am Montag mit der dritten Staffel des Internetprojekts „Gott im Abseits“. Unter dem Motto „Gott im Knast“ berichtet die Journalistin Merih Ugur von ihren Erlebnissen im Gefängnis.

Die Deutsche Bischofskonferenz startet am Montag mit der dritten Staffel des Internetprojekts „Gott im Abseits“. Unter dem Motto „Gott im Knast“ berichtet die Journalistin Merih Ugur von ihren Erlebnissen im Gefängnis, wie die Bischofskonferenz am Montag in Bonn mitteilte. Sie begleitet den Franziskaner Gabriel Zörnig, der als Gefängnisseelsorger in Mecklenburg-Vorpommern arbeitet. Insgesamt seien zwölf Beiträge bis September geplant.

Das Internetprojekt:
Der Blog von Journalistin Merih Ugur unter www.gott-im-abseits.de/

Das Projekt ist eine Kooperation der Bischofskonferenz mit dem Zentrum für Berufungspastoral. Dabei treffen junge, kirchenferne Journalisten auf Menschen, „die ihre Berufung zum Lebensinhalt machen und ihr Leben nach dem Glauben ausrichten“. Im Zentrum steht das Engagement für Menschen im gesellschaftlichen Abseits. Die Akteure sind Ordensleute und pastorale Mitarbeiter, die sich etwa für Obdachlose, Prostituierte, Strafgefangene oder Drogenabhängige einsetzen und als Seelsorger an ungewöhnlichen Orten tätig sind.

„Gott im Abseits“ ist das Anschlussformat zu „Valerie und der Priester“. Ein Jahr lang hatte die junge Berliner Journalistin Valerie Schönian den Münsteraner Kaplan Franziskus von Boeselager bei seiner Arbeit in der Gemeinde begleitet. Ihre gemeinsamen Erlebnisse und Gespräche veröffentlichte sie in dem vielbeachteten Internet-Blog „Valerie und der Priester“. Im März diesen Jahres erschien ihr Buch „Halleluja - Wie ich versuchte, die katholische Kirche zu verstehen“.

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