NAHOST-KRIEG

Iranischer Vatikan-Botschafter dankt Papst Leo XIV.

Anzeige

Worte und Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran waren außergewöhnlich martialisch. Nun reagiert ein Abgesandter Teherans.

Von KNA, jjo

Irans Botschafter beim Vatikan, Mohammad Hossein Mokhtari, dankt Leo XIV. für seine Worte gegen die von US-Präsident Donald Trump angedrohte Vernichtung des Landes. Der Papst habe dazu beigetragen, „die Bedrohung durch einen langwierigen Krieg und die Zerstörung einer als Weltkulturerbe anerkannten Zivilisation abzuwenden“, sagte der Botschafter der Islamischen Republik Iran beim Heiligen Stuhl dem Nachrichtenportal agi.it.

Dafür danke er im Namen der gesamten iranischen Bevölkerung aus Christen, Muslimen und Juden, die unter der israelisch-amerikanischen Aggression leide. Diese habe nicht nur die Zerstörung lebenswichtiger Infrastruktur, sondern auch die Schändung heiliger Stätten mit jahrtausendealter Tradition zur Folge, sagte Mokhtari.

Was der Papst zu Trumps Drohungen sagte

Der US-Amerikaner Leo XIV. hatte Drohungen Trumps gegen den Iran deutlich zurückgewiesen. Die Androhung weitreichender Vernichtung der Infrastruktur sei nicht nur ein Verstoß gegen das Völkerrecht, sondern zeige auch Hass und den Willen zur Zerstörung, sagte er vor Journalisten. Dem sollten die Menschen den Einsatz für Frieden entgegensetzen.

Kurz nach Leos Worten und kurz vor Ende eines von Trump mit seinen Drohungen begleiteten Ultimatums hatten sich die USA und Iran auf einen Waffenstillstand nach mehreren Wochen Krieg geeinigt. Die Übereinkunft scheint allerdings brüchig zu sein.

Anzeige

Komplet - der Abend-Newsletter von Kirche+Leben

JETZT KOSTENLOS ANMELDEN



Mit Ihrer Anmeldung nehmen Sie die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis.