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Der Kölner Erzbischof will zeitnah in den Nahen Osten aufbrechen. Was im Mittelpunkt der Reise stehen soll.
Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki plant eine Solidaritätsreise in den Nahen Osten. Der Kardinal werde Ende August aufbrechen, teilte das Erzbistum Köln am Freitag, 21. August, mit. „Im Mittelpunkt seines etwa einwöchigen Besuchs steht die Begegnung mit bedrängten und vertriebenen Menschen.“
Menschen zeigen, dass sie nicht vergessen sind
Als Präsident des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande will sich Woelki den Angaben zufolge ein eigenes Bild von der Lage in der krisengeschüttelten Region verschaffen. „Ich möchte den Menschen zeigen, dass sie nicht vergessen sind – vor allem den Christen vor Ort, deren Präsenz immer stärker bedroht ist“, wird der Erzbischof zitiert.
Neben Gesprächen mit Christen, Vertriebenen und sozialen Initiativen sind demnach unter anderem Treffen mit dem Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Pierbattista Kardinal Pizzaballa, dem deutschen Botschafter in Israel, Alexander Graf Lambsdorff, und der Leiterin des deutschen Vertretungsbüros für die Palästinensischen Gebiete, Anke Schlimm, geplant.