Rechtsmediziner aus Münster-„Tatort" glaubt nicht an Gott, aber ans Gebet

Jan Josef Liefers geht „gern und oft“ in Kirchen

Der aus dem Münster-„Tatort“ bekannte TV-Star Jan Josef Liefers geht oft und gerne in Kirchen. Auf die Frage, wann er zum letzten Mal in einem Gotteshaus war, sagte der in der DDR aufgewachsene Schauspieler der „Bild“-Zeitung (Donnerstag): „Vor zwei Tagen. Für einen nicht religiösen Mann gehe ich oft und gerne in Kirchen und hänge meinen Gedanken nach.“

In einem Interview der „Stuttgarter Zeitung“ sagte Liefers vor kurzem, er glaube zwar nicht an Gott, aber ans Beten. Er sei „von der Kraft des Gebets überzeugt - allein schon, weil wir im Gebet ein Ziel formulieren und uns das hilft, die nötigen Dinge in Angriff zu nehmen, um sie zum Besseren zu verändern.“

Liefers: Kirchen wichtig für Kultur

Er gehöre keiner Konfession an, interessiere sich aber sehr für Religionen, betonte der gebürtige Dresdener im selben Interview: „Ich mag ihren Beitrag zu unserer Kultur; sakrale Bauten, die Musik, die Lebensfragen, die sie aufwerfen. Und es war immer inspirierend, über Glauben nachzudenken.“ Er glaube aber nicht „an den einen unfehlbaren, gütigen Gott“; und Religionsfreiheit bedeute eben auch die Freiheit, keine Religion haben zu müssen.

Den nächsten Münster-„Tatort“ – eine Wiederholung der Folge „Schwanensee“ (2015) – strahlt der WDR am 04.07.2019 um 20.15 Uhr aus. Am 09.07.2019 um 22.10 Uhr läuft, ebenfalls im WDR, der Münster-„Tatort“ mit dem Titel „Sag nichts“ (2003).