Treffen mit auch mit orthodoxen Gläubigen und Flüchtlingen

Jugendwochenende für Christen und Muslime in Taizé

In Taizé in Burgund findet derzeit das zweite „Wochenende der Freundschaft“ zwischen jungen Christen und Muslimen statt. Der Prior der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé, Frere Alois, dankte laut einer Mitteilung vom Samstag den jungen muslimischen Teilnehmern für ihr Kommen. In der Versöhnungskirche der Gemeinschaft sagte er: „Euer Vertrauen berührt uns.“

Unter den Besuchern des Wochenendes sind laut Mitteilung auch der orthodoxe Erzbischof Job von Telmessos vom Patriarchat von Konstantinopel, Erzbischof Roland Minnerath von Dijon sowie eine Gruppe Jugendlicher aus der Ukraine, die Kinder aus Flüchtlingsfamilien im Donbass begleitet.

Der kleine Ort in Burgund ist seit Jahrzehnten Treffpunkt für Jugendliche aus aller Welt. Der von Frere Roger Schutz (1915-2005) gegründeten Gemeinschaft gehören rund 100 Brüder aus mehr als 25 Ländern an; sie stammen aus verschiedenen evangelischen und aus der katholischen Kirche. Taizé steht für eine Aussöhnung zwischen den Konfessionen, für europäische Verständigung und einen einfachen Lebenswandel.