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„Gerechte wirtschaftliche Ordnung braucht gemeinsame Regeln“

Kardinal Marx warnt vor Ende der TTIP-Verhandlungen

Der Vorsitzende der EU-Bischofskommission COMECE, Kardinal Reinhard Marx, warnt: Ein Einstellen der TTIP-Verhandlungen würde keine Lösung der derzeitigen Probleme bedeuten.

Der Vorsitzende der EU-Bischofskommission COMECE, Kardinal Reinhard Marx, hat vor einem Ende der Verhandlungen über das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA gewarnt. Ein Einstellen der TTIP-Verhandlungen würde keine Lösung der derzeitigen Probleme bedeuten, erklärte Marx am Dienstag (06.09.2016) in Brüssel. „Eine gerechte wirtschaftliche Ordnung braucht gemeinsame Regeln“, so Marx. Das Freihandelsabkommen TTIP könne eine Möglichkeit sein, dieses Ziel zu erreichen, so der Kardinal.

Im Juni hatte die COMECE zusammen mit der Bischofskonferenz der USA eine Position zum Freihandelsabkommen TTIP veröffentlicht. Die Bischöfe betonten darin, dass die Partizipation der Bürger, der Sozialschutz und nachhaltige Entwicklung Grundvoraussetzungen dafür seien, um ein faires Abkommen zum Vorteil aller zu erreichen.

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