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55-Jähriger verlässt Oelde und wird Nachfolger von Jürgen Quante

Karl-Hermann Kemper neuer Kreisdechant und Propst in Recklinghausen

  • Karl-Hermann Kemper wird neuer Propst in Recklinghausen und zugleich neuer Kreisdechant.
  • Der 55-Jährige ist zur Zeit Pfarrer in Oelde und wechselt im Januar.
  • Kemper ist Nachfolger von Jürgen Quante, der in den Ruhestand geht.
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Karl-Hermann Kemper wird neuer Propst in der Propsteigemeinde St. Peter in Recklinghausen. Zudem übernimmt er das Amt als Kreisdechant für das Kreisdekanat Recklinghausen. Ende Januar 2022 wird der 55-Jährige den Kreis Warendorf verlassen und seinen Dienst in Recklinghausen antreten. Kemper folgt auf Jürgen Quante, der die Stadt nach 13 Jahren verlässt und in den Ruhestand geht.

Nach seiner Weihe 1992 war Kemper als Kaplan in Bocholt und Geldern tätig. In den vergangenen 22 Jahren hat er zunächst die Pfarrei St. Mauritius in Ennigerloh und später die Pfarrei St. Johannes in Oelde als Pfarrer geleitet. Zudem war er seit 2009 Dechant im Dekanat Beckum. Ein Wechsel nach vielen Jahren in der Pfarrei falle ihm nicht leicht, gibt er zu. „Er kommt zu diesem Zeitpunkt auch unvorbereitet. Deshalb ist es mir wichtig, erst Ende Januar in Recklinghausen zu beginnen, damit der Übergang in Oelde gut gelingen kann“, betont der Pfarrer.

 

Zurück in die Heimat

 

Auf der anderen Seite freut sich Kemper auch auf die Menschen und die Aufgaben in Recklinghausen, wo er aufgewachsen sei und sich in seiner Jugend unter anderem in der Pfarrei Liebfrauen engagiert habe. „Eine Visitenkarte, die Recklinghausen abgegeben hat, ist auf jeden Fall der beachtliche Weg der Gemeinden beim Stadtkonzil. Sie haben einen Pastoralplan entwickelt und geformt, der Selbst- und Glaubensbewusstsein sowie Offenheit widerspiegelt, aber auch mit einer kritischen Note versehen ist. Das macht einen sehr sympathischen Eindruck und vermittelt die Lust, mit den Menschen gemeinsam die Kirche vor Ort zu gestalten.“

Er sei gespannt und neugierig auf beispielsweise das Jugendcafé Areopag oder auf die Angebote des ökumenischen Arbeitskreises „Kirche und Kino“ und dessen kirchliches Filmfestival. Die Gastkirche und das Gasthaus sehe er als einen Inspirator und ein Kontinuum einer klaren Ausrichtung des christlichen Lebens. „Diese vielfältigen Aktivitäten gebündelt zu erfahren, macht es sympathisch, nach Recklinghausen zu kommen. Mein Start beginnt aber damit, zuzuhören und kennenzulernen.“

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