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Sportlich ging es im Zelt der Nordbistümer zu. Das Bistum Münster hat Laufbänder aufgestellt – die Resonanz ist riesig.
Wenn schweißtreibender Sport so viel Spaß macht und Gutes bewirkt, dass Menschen dafür Schlange stehen – dann ist der Katholikentagsstand des Bistums Münster eröffnet. Beim Katholikentag in Würzburg eröffnete an Christi Himmelfahrt die Kirchenmeile. Auf dieser ist das Bistum mit einem Stand im Zelt der norddeutschen Bistümer vertreten.
An diesem Stand, den sieben Helferinnen und Helfer in Schichten betreuen, können die Besucherinnen und Besucher wie schon beim vorherigen Katholikentag in Erfurt auf zwei Laufbändern Strecke machen. Pro Kilometer spendet das Bistum Münster zehn Euro für das Projekt „Kryla (Flügel) – Zentren für soziale und psychologische Unterstützung“ im Exarchat Donezk der Ukrainischen Griechisch Katholischen Kirche (UGKK), die Treffen für alleinlebende Frauen der KFD St. Ludwig Ibbenbüren sowie das Angebot [U25] der Caritas Münster zur Suizidprävention. Dies teilt die Bischöfliche Pressestelle mit.
Andrang an den Laufbändern
Die Besucher entscheiden selbst, welchem der Projekte ihr Lauf zugutekommt. Außerdem gehören eine Fotobox und viele nette Gespräche zum Angebot am Bistumsstand, an dem außerdem auch sieben Mitglieder des Diözesankomitees wechselweise für die Gäste da sind.
„Wir hatten schon 20 Minuten vor der offiziellen Eröffnung mit Johann und Marie zwei Geschwisterkinder am Start, die die Laufbänder noch aus Erfurt kannten und uns gezielt gesucht haben. Seitdem ist der Andrang nicht mehr abgerissen“, freute sich Marleen Michel schon am Mittag. Als Eventmanagerin des Bistums Münster verantwortet sie die Gestaltung und Organisation des Standes.
Weihbischöfe beeindruckt vom Katholikentag
Einer ihrer fleißigen Helfer, Diözesanrichter Benedict Gläser aus Münster, hatte ebenfalls wegen der starken Nachfrage besondere Freude an seinem Dienst: „Der Puls ist heute Morgen direkt hoch, von Anfang an waren die Laufbänder voll mit Jung und Alt, es gibt keinen Stillstand.“ Er sei froh, dabei unterstützen zu können.
Die Weihbischöfe Christoph Hegge und Rolf Lohmann, die mittags am Stand vorbeischauten, kamen zwar ob des Andrangs selbst nicht auf die Laufbänder. Sie waren aber unabhängig davon begeistert vom Katholikentag im Allgemeinen und dem Bistumsstand im Speziellen. Der Katholikentag habe am Mittwoch mit tollen musikalischen Einlagen und großen Ansprachen „über den Beitrag der Christen zur Einheit, zum Frieden und zur Demokratie“ wunderbar begonnen, sagte Hegge, der im Bistum Münster Regionalbischof für Borken und Steinfurt ist. Es sei großartig, dass der Katholikentag mit seinem Leitwort „Hab Mut, steht auf!“ daran erinnere, wozu Christus die Menschen auffordere: „Dass wir ökumenisch auf Solidarität setzen, vor allem mit den Schwächeren, und in Freude die Botschaft des Evangeliums ausstrahlen und weitersagen.“
„Buntes und fröhliches Fest“ in Würzburg
Besuchen Sie Kirche+Leben in Würzburg!
Willkommen in Würzburg! Wenn Sie beim Katholikentag dabei sind, erwartet Sie Chefredakteur Markus Nolte am Stand von Kirche+Leben und Emmaus-Reisen im Zelt der Nordbistümer, in dem sich auf Einladung der Darlehnskasse Münster (DKM) die Diözesen Münster, Osnabrück, Hildesheim und Hamburg präsentieren. Sie finden uns nach einem kurzen Gang von der Würzburger Innenstadt über die Friedensbrücke rechts direkt am Mainufer (Stand FB-N-19).
Abgesehen vom Wetter erlebte auch Lohmann, Regionalbischof für den Niederrhein, den Katholikentag als „buntes und fröhliches Fest.“ Es gebe „viele starke Überlegungen zum Glauben und den starken Wunsch, aufzustehen und sich für die Sache des Evangeliums einzusetzen.“ Das sei beim Christi-Himmelfahrts-Gottesdienst ebenso erfahrbar gewesen wie auf der Kirchenmeile und am Bistumsstand. Dort habe er „viele schöne Gespräche erlebt und viele Menschen getroffen, die mit Fröhlichkeit zusammen ihren Glauben leben.“ Das habe ihn sehr beeindruckt.