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Die Einrichtung in Saerbeck ist bei laufendem Betrieb umgebaut worden. Was ihr politischer Anspruch ist – und wie hoch die Auslastung ist.
Gerade vor dem Hintergrund der politischen Debatten und Strömungen in einigen Bundesländern komme einer Einrichtung wie der katholischen Jugendbildungsstätte Saerbeck (JBS) besondere gesellschaftliche Bedeutung zu: Darin waren sich Redner und Gäste bei der Feierstunde zur Segnung deren neugestalteter Räume einig. „Wir wollen ein Ort sein, an dem junge Menschen willkommen sind, an dem sie Gemeinschaft erleben und Bildung erfahren – und an dem sie Hoffnung finden“, fasste Geschäftsführer Johannes Dierker den Anspruch zusammen, dem sich die JBS verpflichtet sieht. Nachdem das Haus in den vergangenen drei Jahren bei laufendem Betrieb umgebaut, modernisiert und erweitert worden war, wurden die Räume Anfang September gesegnet.
Für das Team der kirchennahen Einrichtung, die die Christliche Arbeiterjugend (CAJ) als Hauptgesellschafter sowie die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und die Junge Gemeinschaft (JG) tragen und die das Bistum Münster, der Kreis Steinfurt sowie das Land NRW fördern, war die Bauphase oftmals eine enorme Herausforderung. „Und doch sind wir in dieser Zeit ein lebendiger Ort geblieben“, lobte Dierker das Engagement und den Einsatz des gesamten Teams. Und noch etwas wurde bei der Einweihung klar: Alle Mühen und Entbehrungen haben sich gelohnt.