___STEADY_PAYWALL___

Europäische Initiative: An jedem Tag betet ein anderes Land für Verstorbene

Katholische Kirche in Deutschland gedenkt am Samstag der Corona-Toten

  • Die katholische Kirche in Deutschland beteiligt sich an diesem Samstag an einem europaweiten Gedenken an die Opfer der Corona-Pandemie.
  • Demnach soll an jedem Tag der Fastenzeit in einem anderen europäischen Land an die Opfer der Pandemie erinnert werden.
  • Für das Bistum Münster bittet Generalvikar Klaus Winterkamp darum, "in den Gottesdiensten, insbesondere in den Vorabendmessen, dieses Anliegen aufzugreifen".

 

Anzeige
  • Passionsspiele Oberammergau mit Ulm und »Junge Donau«

Die katholische Kirche in Deutschland beteiligt sich an diesem Samstag an einem europaweiten Gedenken an die Opfer der Corona-Pandemie. Für das Bistum Münster bittet Generalvikar Klaus Winterkamp darum, "in den Gottesdiensten, insbesondere in den Vorabendmessen, dieses Anliegen aufzugreifen". Weltweit werde derzeit von mehr als 2,46 Millionen Toten ausgegangen, in Deutschland seien es inzwischen mehr als 67.900 Menschen.

Auch der Limburger Bischof Georg Bätzing wird an diesem Tag um 18 Uhr einen Gottesdienst in der Kapelle seines Bischofshauses feiern, der live im Internet übertragen wird, wie die Deutsche Bischofskonferenz mitteilte. Bätzing ist Vorsitzender der Bischofskonferenz.

"Gutes Zeichen geschwisterlicher Verbundenheit"

Mehrere seiner Amtsbrüder wollen sich ebenfalls der Initiative anschließen, die vom Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) ausgeht. Demnach soll an jedem Tag der Fastenzeit in einem anderen europäischen Land an die Opfer der Pandemie erinnert werden. Den Anfang machte am 17. Februar Albanien.

"Es ist ein gutes Zeichen, dass wir europaweit, über mehrere Wochen verteilt, der Opfer der Corona-Pandemie und deren Angehörigen in Gottesdiensten gedenken" sagte Bätzing. Jedes Land in Europa habe die volle Wucht der Pandemie erfahren. "Vielen von uns sind die Bilder aus Bergamo unvergessen in Erinnerung. Ich empfinde dieses grenzüberschreitende Gedenken und Beten als beeindruckendes Zeichen der Solidarität und geschwisterlichen Verbundenheit."

Drucken
Anzeige
Anzeige