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Seit 2003 vergeben die deutschen Bischöfe die Auszeichnung in verschiedenen Kategorien. Wer sie in diesem Jahr erhält.
Der Katholische Medienpreis 2026 geht an drei Journalisten und zwei Journalistinnen. Alfred Breuer, Maik Großekathöfer, Gabriele Jenk, Simone Gaul und Bastian Berbner werden für ihre Texte, Video- und Audioproduktionen ausgezeichnet, wie die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) in Bonn mitteilte.
Den mit 5.000 Euro dotierten Hauptpreis bekommt Alfred Breuer in der Kategorie Audio für das Radiofeature „Ausbeutung mit System – Indische Fahrradkuriere in Deutschland“, das zuerst am 2. Januar im ARD-Hörfunk gesendet wurde. In der Kategorie Print erhält Maik Großekathöfer den mit 2.500 Euro dotierten Preis für den Artikel „Ich bin immer bei Dir“, veröffentlicht am 1. August 2025 im Magazin „Der Spiegel“.
Sonderpreis für Podcast über Srebrenica
Der Preis in der Kategorie Video, ebenfalls mit 2.500 Euro dotiert, geht an Gabriele Jenk für den Beitrag „Der sinnlose Tod meines Sohnes – Eine Mutter sucht Antworten“, erstausgestrahlt am 18. September 2025 im WDR-Fernsehen. Den mit 2.500 Euro dotierten Sonderpreis der Jury erhalten Simone Gaul und Bastian Berbner für den Podcast „Irma. Das Kind aus Srebrenica“, erstveröffentlicht am 8. Juli 2025 auf „Zeit online“.
Insgesamt hat die Jury unter Vorsitz von Weihbischof Matthäus Karrer 195 Beiträge gesichtet. Ihr gehören unter anderem Vertreter des Katholischen Medienverbandes sowie der Gesellschaft Katholischer Publizistinnen und Publizisten an. Die Preise werden am 15. September im Münchner Künstlerhaus verliehen.
Den Menschen nicht aus dem Blick verlieren
Der Vorsitzende der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, sagte dazu, die Preisträger machten sichtbar, worauf es in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen besonders ankomme: den Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren. Sie erzählten von Ausbeutung und Verantwortung, Trauer und Versöhnung, von Krieg und Menschlichkeit. Und sie stellten die drängende Frage nach der Würde des Menschen in existenziellen Krisen, in Situationen der Verletzlichkeit und Endlichkeit und unter dem Eindruck der technologischen Entwicklungen, die durch Künstliche Intelligenz ermöglicht werden.