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Kritik an Vorgaben für Läden und für Home-Office

Katholischer Wirtschaftsverband KKV: Corona-Lockerungen sind Willkür

  • Ein „Gefühl von Willkür“ bei der Lockerung von Corona-Einschränkungen drängt sich dem Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV) auf.
  • „Funktionierende Hygienekonzepte und der gesunde Menschenverstand scheinen wieder einmal keine Rolle gespielt zu haben“, kritisiert Bundesvorsitzender Josef Ridders aus Greven.
  • Unverständnis äußert er angesichts von Home-Office-Empfehlungen.
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Ein „Gefühl von Willkür“ bei der Lockerung von Corona-Einschränkungen drängt sich dem Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV) auf: „Funktionierende Hygienekonzepte und der gesunde Menschenverstand scheinen wieder einmal keine Rolle gespielt zu haben“, kritisiert der KKV-Bundesvorsitzende Josef Ridders aus Greven bei Münster nach Verbandsangaben.

Ridders sagte, er gönne jedem Buchladen, dass er öffnen darf: „Aber ich verstehe nicht, warum es im Einrichtungshaus gefährlicher sein soll.“ Die Politik setze auf Terminvereinbarungen, „fragwürde Testdokumentationen“ und auf digitale Rückverfolgung über „Systeme, die zum Teil noch nicht einmal fertig entwickelt, geschweige denn getestet sind“.

 

„In Büros können Kontakte nachvollzogen werden“

 

Unverständnis äußert Ridders angesichts von Home-Office-Empfehlungen. In Büros könne „jederzeit eindeutig nachvollzogen werden, wer mit wem wann zusammensitzt“. Dennoch würden die Menschen gebeten, weiter von daheim zu arbeiten.

Für die Kirchen mahnt der KKV-Vorsitzende „verlässliche und einheitliche Regeln“ für Gottesdienste, Hochzeiten und Beerdigungen an. Ein „bundesweiter Flickenteppich mit individuellen Regelungen“ sei keine Lösung, auch nicht für die Seelsorger und ehrenamtlichen Gremien vor Ort.

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