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CDU-Politiker lobt „weitreichendes Engagement und Gemeinwohlorientierung“

Kauder: Kirchen bleiben trotz aller Austritte unverzichtbar

  • Auch wenn viele Menschen austreten, bleiben die Kirchen nach Ansicht von CDU-Politiker Volker Kauder unverzichtbare Institutionen.
  • Er lobt weitreichendes Engagement, Gemeinwohlorientierung und vielfältige Expertise.
  • Zudem seien sie die wichtigsten Transporteure von Glaube und christlicher Botschaft.
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Auch wenn viele Menschen austreten, bleiben die Kirchen nach Ansicht von CDU-Politiker Volker Kauder unverzichtbare Institutionen. „Sie sind nach wie vor der wichtigste Transporteur der frohen Botschaft in die Öffentlichkeit und halten das christliche Menschen- und Weltbild durch ihr weitreichendes Engagement und ihre Gemeinwohlorientierung präsent“, schreibt der langjährige Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag in einem Beitrag für die Zeitung „Tagespost“.

Der christliche Glaube könne für viele Menschen eine Antwort auf ihr Suchen und Fragen nach dem Sinn ihres Lebens sein. Durch die länder- und kulturübergreifende Verbindung von Glaubenden leisteten die Kirchen zudem einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung und zum Zusammengehörigkeitsgefühl der ganzen Menschheit, so Kauder.

 

„Wichtige moralische Instanz“

 

Wie die vielen Diskussionen um ethische Fragestellungen im Bundestag zeigten, seien die Kirchen zudem „in ihrer Expertise in Philosophie, Theologie, Ethik und Sozialwissenschaften auch eine wichtige moralische Instanz“. Als „bedeutendster Träger sozialer Einrichtungen und Hilfswerke wenden sie sich unermüdlich sozial Schwachen und Notleidenden zu“, ergänzt der Politiker.

Mit der Hilfe hunderttausender Ehrenamtlicher schafften die Kirchen darüber hinaus „niederschwellige karitative Angebote für individuelle und gesellschaftliche Problemstellungen“. Die Kirchen sind aus Kauders Sicht aber „kein Selbstzweck und auch keine bloße Sozialeinrichtung“. Durch ihr „beständiges Weisen auf Christus hin und durch ihre Grundhaltungen des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe“ brächten sie wichtige Voraussetzungen für Gerechtigkeit und Frieden in die Welt.

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