Pilgerleiter blicken auf Wallfahrts-Saison 2018

Kevelaer-Pilger müssen mit Baustellen rechnen

Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter dem Wallfahrtsort Kevelaer: Das 375-jährige Jubiläum wurde gefeiert, Wallfahrtsrektor Rolf Lohmann zum Weihbischof ernannt. Mit Gregor Kauling ist seit November 2017 ein Nachfolger gefunden. Bei der diesjährigen Pilgerleitertagung im Konzert- und Bühnenhaus zog man nicht nur Bilanz, sondern blickte in die Zukunft.

Aus dem zurückliegenden Jubiläumsjahr nehmen die Kevelaerer viel mit. „Das wichtigste ist, dass wir uns die Begeisterung erhalten. Wir haben viel Kraft getankt und Ideen für die Zukunft entwickelt“, sagte Bastian Rütten, der die Tagung moderierte.

Bibelgarten ist Ende 2019 fertig

Zurzeit prägen einige Baumaßnahmen das Stadtbild. So  sei die Hauptstraße in Kevelaer noch bis Ende Juni durch eine große Baustelle blockiert und kann von Großgruppen nicht genutzt werden, erläuterte Projektmanagerin Sandra Kimm-Hamacher. Zudem gibt es weitere Baustellen: Rund um die dortige Solequelle soll ein Bibelgarten mit Pilgermuschel entstehen. Bis zur Fertigstellung müssen die Pilger noch bis Ende 2019 warten.

Auch eine Erneuerung des Kapellenplatzes ist geplant. Dabei sollen die Wünsche und Anliegen der Pilgerleiter beachtet werden, sagt Stephanie Janning. Sie wird als Landschaftsarchitektin die Umgestaltung des Kapellenplatzes betreuen.  Hauptgrund für die Renovierung ist, den Platz barrierefrei zu machen. Der Gesamtplatz solle jedoch seine Atmosphäre behalten.

Wallfahrts-Motto 2018: „Suche Frieden“

Eine positive Nachricht für die Teilnehmer hatte auch Hauptkommissar Thomas Jäger: „Die Pilgergruppen werden weiter polizeilich begleitet.“ Dies geschehe trotz schwieriger Personalsituation. Das Motto der Wallfahrt 2018 lautet in Anlehnung an den Katholikentag, der im Mai in Münster stattfindet: „Suche Frieden“.