Abendliche Vigil soll zur Tradition werden

Kevelaer will Marienfeste ab sofort anders feiern

Am Samstag, 17. August, feiert Kevelaer um 20 Uhr in der Marienbasilika mit der Abendvigil das Fest Maria Himmelfahrt. „Die Vigil ist eine liturgische Feier zum Übergang in die Nacht“, erklärt Bastian Rütten, Theologischer Referent der Wallfahrt. Sie wurde bereits im vergangenen Jahr von den Seelsorgern eingeführt und stieß nach Angaben von Rütten auf große Resonanz bei den Gläubigen. „Wir setzen bei diesem Format auf ein stimmungsvolles Gesamtkonzept“, erläutert der Referent.

So stehen die illuminierte Basilika, ansprechende Texte aus Bibel und Poesie und natürlich viel Musik zum Zuhören und Mitsingen im Mittelpunkt dieser Feier. „Es tut gut“, sagt Wallfahrtsrektor Gregor Kauling, „dass wir diese Möglichkeiten in Kevelaer haben und mit ihnen gestalten können.“

Abendliche Lichtfeier

Anlässlich des Festes Maria Himmelfahrt soll nun eine neue Tradition begründet werden. Ein gleiches Angebot macht die Wallfahrtsleitung zum Fest Maria Geburt. Am 7. September beginnt die Vigilfeier um 21 Uhr. „Das Format nimmt die Menschen mit“, sagt Rütten. „Wir laden ein, sich tragen zu lassen, die Zeichen, die Musik und die Symbole zu genießen und Impulse aufzunehmen.“

An der Schwelle der Nacht feiert die Kirche in der Form der Vigil, dass das Licht auch in den Nächten den Menschen leuchtet. „Wir haben uns im Seelsorgeteam auch Gedanken über die Lichterprozession und deren Zukunft gemacht. Ein Ergebnis ist, dass wir an diesen beiden Abenden nach der Vigil eine große Prozession anbieten wollen.“

Lichterprozession der Gemeinde

So endet die Vigilfeier in der Basilika mit der Weitergabe des Kerzenlichts an die Gemeinde, die dann eingeladen ist, eine Lichterprozession durch das abendliche Kevelaer zu machen. Danach wird vor der Gnadenkapelle der Abschlusssegen erteilt.