BILDUNGSSTÄTTE

Kleve: Katholisches Forum für Bildung und Begegnung eröffnet

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Mit einem Festakt und einem Tag der offenen Tür wurde das neue Gebäude in Kleve eröffnet. Gleich mehrere Dienste sind künftig dort zu finden.

Am „Finetuning“ müsse hier und da vielleicht noch etwas gemacht werden, sagte Propst Johannes Mecking bei der Einweihung des neuen Forums für Bildung und Begegnung in der Klever Oberstadt – und dankte gleichzeitig den Menschen, die in den vergangenen Wochen „alles dafür gegeben haben“, dass die Eröffnung wie geplant stattfinden konnte. Davon, dass sie damit erfolgreich waren, überzeugten sich nicht nur die Gäste des Festaktes am vergangenen Wochenende, sondern auch zahlreiche Besucherinnen und Besucher des Tags des offenen Forums am Sonntag. 

Da bemerkte niemand, dass es an einigen Stellen vielleicht noch kleinere Arbeiten zu erledigen gibt. Im Gegenteil staunten viele der Besucherinnen und Besucher nicht nur über den einladend wirkenden Neubau an der Nassauermauer, sondern auch über die zahlreichen Möglichkeiten, die Programmangebote kennenzulernen.

Vereinigung diverser katholischer Einrichtungen

Das Haus vereint nun mehrere katholische Einrichtungen in Kleve unter einem Dach: das Kreisdekanat Kleve mit dem Kreisdekanatsbüro (KD), das Katholische Bildungsforum (KBF), die Familienbildungsstätte Kleve (FBS) sowie das Kreisbildungswerk Kleve (KBW). Platz gibt es dort neben der Einrichtungsverwaltungen außerdem für Lehr- und Kursräume.

Sowohl am Festakt, als auch am Tag des offenen Forums gab es für die Besucherinnen und Besucher Vorträge, Workshops, Vorführungen und weitere Mitmachaktivitäten. Die Kursräume wurden dabei ebenso erkundet wie die professionelle Küche, in der in Kursen künftig gekocht werden kann, wie die Bischöfliche Pressestelle berichtet.

Segnung der Räume durch Weihbischof Lohmann

Alle Räume – und die Menschen, die sie nutzen werden – hatte Weihbischof Rolf Lohmann gesegnet. Das Forum für Bildung und Begegnung sei eine „wunderbare Einrichtung“, betonte er und dankte allen, die sich in dem Haus ehren- oder hauptamtlich engagieren.

Lob gab es auch von Landrat Christoph Gerwers sowie von Bürgermeister Wolfgang Gebing. Harald Ruhwinkel von der Gruppe Allgemeine Bauunterhaltung im Bischöflichen Generalvikariat (BGV) ließ die vergangenen Jahre von den ersten Planungen bis zur Eröffnung Revue passieren. 

Eröffnung mit Impro-Theatergruppe „Evas Äpfel“

Einen Blick auf die sich ändernden Herausforderungen in Kirche und Gesellschaft warf schließlich Judith Henke-Imgrund, Leiterin des Fachbereichs Schule, Hochschule, Bildung im BGV. „Ein Haus öffnet seine Türen – doch viel mehr als das: Es eröffnet sich ein Raum für Menschen. Ein Raum für Austausch und Inspiration, für gemeinsames Lernen und für neue Perspektiven auf das Leben und den Glauben“, sagte sie. 

Den Worten des Dankes schlossen sich Kirsten Lommen als Leitern des Katholischen Bildungsforums im Kreis Kleve, Andrea Spans als Leiterin der Familienbildungsstätte sowie Kreisdekanatsgeschäftsführer Patrick de Vries an. Sie dankten zudem dem Ensemble des Impro-Theater „Evas Äpfel“, das die offizielle Eröffnungsfeier mit gekonnt improvisierten Szenen auflockerte.

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